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Humorvolles

Robert Rodi "The Birdcage - Ein Paradies f?r schrille V?gel"



Zwei alternde Tunten betreiben zusammen den Drag-Queen-Nachtclub "The Birdcage", der eine als Gesch?ftsf?hrer, der andere als Hauptattraktion des Abends.

Eines Tages tauchts Armands Vergangenheit in Form seines Sohnes Val auf (ein einmaliger Fehltritt). Er m?chte seine Braut und ihre Eltern seiner Familie vorstellen. Allerdings sind die Schwiegereltern erzkonservativ, und w?rden sicher nie Drag-Queens in der Familie akzeptieren. Also m?ssen die beiden Paradiesv?gel f?r einen Abend sich so 'normal' wie m?glich geben.

Im Vergleich zu anderen "B?chern zum Film", die ich in letzter Zeit gelesen habe, war dieses hier mal wieder ganz gut. Es werden nicht einfach nur Dialoge aus dem Drehbuch ?bernommen, sondern die ganze Sache noch etwas beschrieben, so dass man sich die Personen und Schaupl?tze auch ohne den Film gesehen zu haben ganz gut vorstellen konnte. Meine Lieblingsfigur war ja der kleine spanische Hausdiener, im Film herrlich gespielt von Hank Azaria.

Gelesen: Januar 2005
10.10.05 20:58


Edith Beleites "Vatertag"



Buch zum Film "Irren ist m?nnlich", eine deutsche Kom?die Mitte der 90er. Wer den Film sehr gut kennt braucht das Buch nicht mehr zu lesen, da wirklich was alles haargenauso ist. Ist aber wahrscheinlich Sinn der Sache bei solchen "B?chern zum Film", da wird das Drehbuch einfach nur in eine lesbare Form gebracht.

Zum Inhalt: Thomas ist verheiratet mit Frau, Hund und zwei Kindern. Nebenbei unterh?lt er noch eine Geliebte, die pl?tzlich auch ein Kind von ihm will aber trotz oftmaligen Mittagspausen-Treffs immer noch nicht schwanger ist. Nat?rlich ist Thomas nicht zeugungsunf?hig, soweit kommt es noch, immerhin sind seine zwei Kinder der beste Gegenbeweis. Aber schlie?lich schafft Geliebte Susanne es doch, ihn zu einem Test zu bewegen. Das Ergebnis ist niederschmetternd: er ist wirklich zeugungsunf?hig. Fragt sich nur, wer der wirkliche Vater seiner Kinder ist. Um dies rauszufinden, l?dt er zwei ehemalige Freunde f?r ein Wochenende zu sich ein.

Gelesen: August 2005
4.10.05 22:59


Walter Moers "Die Stadt der tr?umenden B?cher"



Hildegunst von Mythenmetz hat am Sterbebett seines Patenonkels von ihm ein Manuskript erhalten, das es in sich hat. Jedes Mal wenn er die kurze Geschichte liest, werden unglaubliche Empfindungen in ihm wach. Schon bald wird ihm klar, dass er unbedingt den Autor dieser Zeilen finden muss. Und so macht er sich auf in die Stadt der tr?umenden B?cher, wo sich alles tummelt was auch nur im entferntesten mit B?chern und Literatur zu tun hat.
Dort trifft er allerdings nicht nur auf nette Kreaturen, und landet schlie?lich in den Katakomben von Buchhaim ohne Aussicht darauf, je das Sonnenlicht wieder zu erblicken.

Die Geschichte spielt, wie bereits drei andere Moers-B?cher, wieder in Zamonien. Dort leben keine Menschen, sondern allerlei andere Fantasiegestalten. Hildegunst beispielsweise ist eine Gro?echse. Und alle tragen wahn-witzige Namen, die meisten sind Anagramme auf bekannte Schriftsteller. Wer will kann sich ja mal einen Spa? draus machen, alle Anagramme zu entschl?sseln. Ich hab einige geschafft, aber bei weitem nicht alle.

Ich bin ja, wie man vielleicht schon gemerkt hat, ein wahrer B?cherfan, und konnte mit Hildegunst mitf?hlen, der dort in ein wahres B?cherparadies kommt. Dennoch haben mit die Abenteuer von K?pt'n Blaub?r besser gefallen, waren spannender, witziger, als die Odyssee von Hildegunst. Lesenswert war es aber trotzdem.

Gelesen: Februar 2005
5.7.05 17:09


Max A. Collins "Maverick"



Meist sind die "B?cher zum Film" ja doch relativ kurz und b?ndig geschrieben, sich auf das Wesentliche beschr?nkend. Die Charaktere kann man sich, ohne den Film nicht auch gesehen haben, nicht immer gut vorstellen da sie nur oberfl?chlich beschrieben werden.

All das trifft hier NICHT zu! Das Buch besteht als eigenes Werk (und ich habe den Film auch noch nicht gesehen), erz?hlt wird vom Protagonisten Bret Maverick wie er versucht, 25.000$ Startgeld f?r das Pokerturnier in St. Louis zusammen zu kratzen, wie er sein Geld immer wieder 'verliert' und wie er es letztlich doch schafft, sich an den Pokertisch zu setzen.
Mittendrin ein paar kleine ?berraschende Wendungen, die die Geschichte wieder neu beleben. Eine nette Gaunerkom?die, die mehr sehr gut gefallen hat. Das Buch ist angereichert mit ein paar Filmbildern, was ich immer als nette Zugabe sehe.

Im Film spielt Mel Gibson die Hauptrolle, an seiner Seite Jodie Foster und James Coburn. Das Cover vom Buch ist ?hnlich dem vom Video, nur ohne diese Empfehlung der Fernsehzeitschrift.

Gelesen: Juni 2005
12.6.05 12:57


Matt Ruff "G.A.S. - Die Trilogie der Stadtwerke"



New York im Jahre 2023. Philo Dufresne, ein Schwarzer mit gr?nen Augen (und gerade diese Augenfarbe rettete ihn vor der Ausrottung 2004), k?mpft mit seinem U-Boot als ?kopirat gegen Harry Gant. Dieser wiederum ist wie in kleiner Junge, er immer h?her hinaus will. Sein Ziel: einen Turm namens Babel zu bauen. Harry's Exfrau wiederum k?mpft zuerst in der Kanalisation gegen einen mutierten Hai und geht danach der Frage nach, ob es vielleicht ein Roboter war, der Amberson Teaneck - einen Typ der Firmen?bernahmen einf?delt - erschlagen hat. Hinzu kommen noch einige kleinere Handlungsstr?nge, die aber den Rahmen und auch die Spannung sprengen w?rden, wenn ich sie an dieser Stelle verraten w?rde.

Anfangs erinnerte mich das Buch stark an 'I-Robot', den ich grad erst gesehen hab. Dort geht es ja ebenfalls um einen Mord durch einen Androiden. Auch die Vorhersage von 9/11 (hier fliegt das Flugzeug allerdings ins Empire State Building) ist irgendwie erschreckend. Au?erdem interessant: eine der Hauptpersonen stammt aus Flint, Michigan. Einen Ort, den ich wohl immer mit Michael Moore verbinden werde.
Ayn Rand, eine russische US-Schriftstellerin, kannte ich vorher schon fl?chtig. Hier wird fast ihre gesamte Biografie erz?hlt und auch eine Zusammenfassung ihres Buches "Atlas wirft die Welt ab" Braucht man also fast gar nicht mehr zu lesen das Buch. Und am coolsten fand ich ja "Istanbul!", das ganz zum Schlu? in "Konstantinopel" umschlug.

Fazit: Ein Superbuch, dass trotz der vielen Handlungsstr?nge noch gut verst?ndlich ist. F?r Fans von Douglas Adams sicher sehr empfehlenswert.

Gelesen: Oktober 2004
2.6.05 17:35


Jerry Seinfeld "SeinLanguage"



W?hrend meiner AuPair-Zeit in den USA hab ich angefangen, regelm??ig "Seinfeld" zu schauen. Ist dort - vor allem in der New Yorker Area - viel bekannter und vor allem beliebter als hier, wo es nur versteckt im Nachtprogramm kam.

Jedenfalls hab ich dann das Buch im Laden gesehen, und weil ich sogar einen 2$-Coupon daf?r hatte hab ich es mir gekauft. Und nie bereut, denn es ist einfach k?stlich. Kleine Passagen aus seinem Stand-Up-Programm, die zum Lachen anregen.

F?r meine Pr?fung zum "American Accent Training", die ich ja gestern bestanden habe, habe ich ein paar Texte von dem Buch genommen. Die 'Lehrerin', die auch aus New York kommt, strahlte sofort: "I love Jerry!" Na super, da hatte ich ja die halbe Pr?fung schon in der Tasche.

Hier mal drei Kostproben:

The fact of life is that people will try and take your possessions. People are going to steal from you. Everybody has their own little personal security things. Things that they think will foil the crooks. You go to the beach, go into the water, put your wallet in the sneaker... Who?s going to know? What criminal mind could penetrate this fortress of security? I tied a bow. They can?t get through that. I put it down by the toe. They never look there. They check the heels, they move on. Or, you ever move a TV set in the back of your car? Then you?ve got to leave the car in the street for a few minutes, you put a sweater over the TV. ?It?s a couple of sweaters, that?s all. One of them happens to be square with an antenna coming out of it. It?s an RCA sweater.?

My parents took me to the Amish country, which to a kid, to see a bunch of people that have no cars, no TV, no phone, you go ?So what? Neither do I.? Who wants to see a whole community that?s been grounded? That?s the way they should punish the kids after they?ve seen Amish country. ?All right son, get up to your room. That?s it, you are Amish, young man. For the rest of the weekend. Did you hear me? Amish! And don?t come down till you?ve made some noodles and raised a barn.?

Whenever a friend refers a doctor they say ?Make sure that you tell him that you know me.? Why? What?s the difference? He?s a doctor. ?Oh, you know Bob? Oh, okay, I?ll give you the REAL medicine. Everybody else I?m giving Tic Tacs.?


Gelesen: 1998
2.6.05 23:27


Sue Townsend "Number Ten



Sue Townsend ist die Autorin, die mit den Tageb?chern von Adrian Mole ber?hmt geworden ist. Dieses Buch hier dreht sich um einen (fiktiven) englischen Premierminister.

(Da ich das Buch auf englisch gelesen habe, will ich hier zur Abwechslung auch mal wieder eine engl. Review machen)

This hilarously funny book gives an inside view into the mind of a British Prime Minister who dresses up like Marilyn Monroe and travels through Britain in an attempt to learn about the worries of 'his nation'.
It turns out that this Edward Clare is in fact utterly naive and also easily frightened to sort things out himself. It's always his companion Jack, kind of a bodyguard, who has to deal with any upcoming problems.
Finally Edward realizes that he may not be so suitable for the job he was elected for.

Gelesen: April 2004
2.6.05 23:26


Erma Bombeck "Hilfe ich habe Urlaub"



Die Autorin beschreibt episodenhaft verschiedene Situationen, die sie vor, w?hrend oder nach einer Reise erlebt hat, z.B. Koffer packen, Katalogversprechungen, Europa in 14 Tagen, Eingeborene, Sprachprobleme, mit den Kindern verreisen, mit den Eltern verreisen, Streit im Urlaub und auch wann es Zeit ist, wieder nach Hause zur?ck zu kehren. Laut Bombeck ist das der Fall "when you look like your passport photo, it's time to go home".

Beim Lesen dieser Reisebeschreibungen denkt man manchmal "he, stimmt, ist bei mir auch so", manchmal denkt man "na so sind aber nur die Ami's". Insgesamt aber eine sch?ne leichte Lekt?re, die vor allem auch gar nicht so tut, als ob sie anspruchsvoll sein will.

Gelesen: Oktober 2003
2.6.05 23:24


Armistead Maupin "Stadtgeschichten"



Insgesamt besteht diese Reihe aus 6 Teilen, die das Leben von einigen Leuten in San Francisco Ende der 70er und in den 80ern beschreibt. San Francisco war ja schon immer bekannt daf?r, dass es in dieser Stadt etwas unkonventioneller zugeht - im Gegensatz zum Rest der Staaten. Und so gibt es auch allerhand Abenteuer, die unsere Protagonisten - ein Schwuler, eine graue Maus, ein Casanova, ein reicher Sch?nling, noch ein Schwuler, ein Unternehmer, eine Frau die mal ein Mann war, eine Lesbe und viele viele mehr - erleben.
Da die Kapitel alle sehr kurz und episodenhaft geschrieben sind, ist das ganze sehr kurzweilig. Sehr empfehlenswert.

PS: Man beachte: wenn man alle sechs B?nde nebeneinander legt ergibt das eine sch?ne Skyline von San Francisco, wie hier schon leicht zu sehen ist.

Gelesen: August 2003, Februar 2004 + August 2004
2.6.05 23:22


J?rg Mehrwald "Bloss gut, dass es uns noch gibt"



Im Zuge der Ostalgiewelle - bei mir ausgel?st durch meine Wahl von Hausarbeitsthemen, wo ich mich auf DDR-Medienerzeugnisse spezialisierte; dann aufgefangen durch die vielen DDR-Shows in den Fernsehkan?len - bin ich auch auf dieses Buch gesto?en.

Hier beschreibt der Autor (meines Wissens ein Wessie), wie das Leben einer DDR-Familie im Jahre 1999 aussehen w?rde, wenn es den Mauerfall nie gegeben h?tte. Schwerpunkte legt er dabei auf den Mangel an Waren und die Dominanz der Partei. Bei einigen Punkten k?nnte ich mir durchaus vorstellen, dass sie so sein w?rden wenn die DDR wirklich ihren 50. Geburtstag erlebt h?tte. Einige andere Sachen sind einfach zu ?berspitzt dargestellt, wie z.B. man Familie Lehmann "zwingen" will, ihre Erdbeeren aus dem Garten der Kaufhalle zu stiften, damit man dort wieder frisches Obst verkaufen kann. An solche Geschichten kann ich mich besten Willens nicht erinnern.

Trotzallem nett und unterhaltsam geschrieben, geeignet f?r Ostalgiker und die, die noch nicht viel ?ber die DDR wissen. Nur sollte man eben nicht alles f?r bahre M?nze nehmen.

Gelesen: Oktober 2003
2.6.05 23:21


Frank Goosen "Liegen lernen"



Helmut, Jahrgang '66, wird in den 80er Jahren im Ruhrpott erwachsen. Ist von seinen Eltern genauso genervt, wie die beiden voneinander, verliebt sich in die Neue in der Klasse (die zudem auch noch coole Eltern hat, die am hellichten Tag miteinander Sex haben) und hat wegen ihr auch seinen ersten - und wahrscheinlich auch einzig wirklichen - Liebeskummer, als sie nach Amerika geht.
Er wollte eh auf sie warten, aber sie hat andere Pl?ne und verschwindet nach ihrer R?ckkehr sofort nach M?nchen. Helmut tr?stet sich in der Folge mit anderen Frauen, wird aber nie richtig gl?cklich und am Ende trifft er dann sogar Britta wieder...

Der Romanheld erinnerte mich viel an meinen Liebsten, der genauso alt ist wie Helmut und vermutlich in den 80ern ?hnliches erlebt hat. Zumindest die Episode wie Helmut auf Klassenfahrt einen Abstecher nach Ost-Berlin macht h?rt sich genauso an wie das, was mein Liebster mir von seinen Besuchen in den Ostblockstaaten erz?hlt hat. Insofern MUSS er dieses Buch einfach lesen!!
Ich selbst fand das Buch sehr angenehm zu lesen, und teilweise auch recht spannend weil ich immer auf das Happy End wartete...

Gelesen: August 2004
2.6.05 17:55


Thomas Brussig "Am k?rzeren Ende der Sonnenallee"



Den Film habe ich damals nicht im Kino gesehen, bin irgendwie nie dazu gekommen. Als er dann mal im Fernsehen lief fand ich ihn ok aber mehr auch nicht. Nun habe ich auch mal das Buch dazu gelesen. Ist sehr d?nn, aber da es meist dialogfrei ist, wird doch viel erz?hlt. Denn durch Dialoge wird die Erz?hlzeit verlangsamt und das Buch wird dann meist dicker.
Jedenfalls fand ich das Buch am?santer als den Film damals, aber vielleicht muss ich mir den Film einfach nochmal anschauen. Hab ihn ja letztens auf DVD geschenkt bekommen.

Den Inhalt wird fast jeder kennen, oder? Michael und seine Clique wohnt in Berlin, in der Sonnenallee. Und zwar in dem Teil der Sonnenallee, der im Osten der Stadt liegt, direkt an der Grenze. Wie alle Jugendliche seiner Zeit interessiert er sich am meisten f?r M?dels und Musik, und bei beidem kommt ihm der ABV in die Quere.
Das Ende ist im Buch allerdings etwas anders als im Film, vom Mauerfall und alle tanzen dazu ist nicht die Rede.

Gelesen: Februar 2004
2.6.05 17:54





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