Shop Around the Corner

 

* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Themen
     Drama
     Düsteres
     Für Frauen
     Klassiker
     Plays
     Historisches
     Humorvolles
     Filmbücher
     DDR-Literatur
     Kinder- und Jugend
     Short Stories
     Miscellaneous
     Non-Fiction
     Allgemeine Fakten

* mehr
     A - B
     C - D
     E - F
     G - H
     I - J
     K - L
     M - N
     O - P - Q
     R - S
     T - U
     V- W- X - Y - Z





Kinder- und Jugend

Eoin Colfer "Artemis Fowl"



Erst 12 Jahre alt, hat es Artemis Fowl (Sohn einer reichen irischen Gangsterfamilie) doch bereits faustdick hinter den Ohren. Und den Mund noch nicht voll genug. Denn nun will er auch noch an den Goldschatz der Elfen heran, der tief unter der Erde liegt. Die lassen sich das natürlich nicht so einfach gefallen, und schicken ein Spezialisten-Team nach oben, um Artemis zu bekämpfen.

Ich hab's gelesen, weil viele schon davon gesprochen haben und einige diese Bücher auch für besser halten als Harry Potter. Das würde ich nicht so sehen, bei Harry Potter gibt es ganz einfach viel mehr Details und da ist auch viel mehr dran an der Geschichte. Das kommt hier alles doch etwas zu kurz. Unterhaltsam war es dennoch, und ich finde es eigentlich zur Abwechslung auch ganz gut, dass hier die Hauptperson mal eine nicht ganz so liebenswürdige und positive Figur ist.

Gelesen: Januar 2005
6.10.05 10:59


John Masefield "The Midnight Folk / Box of Delight"


(Ich hatte ein Buch, in dem beide Bände zusammen waren)

Diese beiden Geschichten erinnern vielleicht im ersten Moment ein wenig an den Harry-Potter-Hype, wurden aber bereits vor ca. 80 Jahren geschrieben. Es geht hier um den kleinen Kay Harker, der als Waise viel auf sich gestellt ist. Seine Gouvernante, eine olle alte Schachtel, kann er nicht leiden. Eines Nachts erhält Kay Besuch von sprechenden Tieren und Spielzeug, und wird in eine fantastische Welt entführt. Gemeinsam mit seinen Verbündeten macht er sich auf die Suche nach einem Schatz, den einst sein Großvater irgendwo versteckt hatte.

Im zweiten Teil dreht sich alles um eine magische Box, mit der man sich klein wie eine Maus machen kann. Diese Box wird Kay von einem alten Spielmann anvertraut, denn böse Gestalten wollen diese Box unbedingt in ihre Finger bekommen. Nun liegt es an Kay, sich und die Box zu beschützen.

Diese Bücher sind für Kinder, die eine lebendige Vorstellungskraft haben und noch immer in Magie und Zauber glauben. Als Kind habe ich es geliebt, Märchen zu lesen.
Überraschenderweise bin ich, als ich älter wurde, dann doch zu einem eher pragmatischen und realistischen Menschen geworden und finde es nun nicht mehr so einfach in eine Fantasy-Stimmung umzuschalten.

Außerdem sind die Bücher wahrscheinlich eher für die männliche als die weibliche Leserschaft geeignet. Kay ist ein Junge, und somit sind alle seine Abenteuer natürlich auch 'Jungs-Abenteuer'.
Da ich das Original gelesen habe, fand ich einige Wörter und den Stil teilweise etwas altmodisch, was angesichts des Alters der Geschichten ja auch nicht verwunderlich ist. Allerdings habe ich dadurch auch nicht immer alles verstanden, was für den Lesegenuss natürlich auch nicht schön war. Da ich das Buch im Urlaub las konnte ich noch nicht einmal im Wörterbuch nachschlagen.

Zusammenfassend würde ich sagen, dass es sicher ein sehr schönes Buch ist, ich nur wahrscheinlich doch schon etwas zu alt dafür bin. Leider... Aber vielleicht kommt das ja wieder, wenn ich irgendwann selbst mal Kinder habe. Dann bin ich vielleicht auch wieder in der richtigen Stimmung für solche Bücher.

Gelesen: Juli 2005
5.10.05 21:54


Roald Dahl "The BFG"


dt. "Sophiechen und der Riese"

Der 'BFG', der Big Friendly Giant, ist des nachts in den Straßen unterwegs, um den Kindern Träume zu bringen.
Dabei trifft auf Sophie, die eines Nachts schlaflos am Fenster steht und dem BFG bei seine Treiben zuschaut. Da sie 'zu viel gesehen hat' muss der BFG Sophie zwangsläufig entführen. Zunächst ängstlich, fasst Sophie schnell vertrauen zu dem Riesen und entwirft mit ihm zusammen einen Plan, wie man die wirklich bösen Riesen bekämpfen kann.

Zwei Dinge, die ich vom BFG gelernt habe:
* Menschen sind die einzige Rasse, sie sich selbst bekämpft; kein anderes Tier tötet Mitglieder seiner eigenen Spezies
* Wenn man 50 ist, hat man etwa 20 Jahre nur mit schlafen verbracht

Was für eine Verschwendung!! Wie viele Bücher hätte ich denn in den 20 Jahren lesen können!!

Gelesen: Juli 2004
26.7.05 11:47


Jurij Kuszenow "Die Riesin Arachna"



Der 9. Band der Zauberlandreihe beschäftigt sich in seinem ersten Teil mit der Riesin Arachna, als sie selbst noch sehr jung war und ihrer despotischen Mutter mit Hilfe des kleinen Zwergenvolkes entkommt. Die Zwerge ahnen bereits, dass sie vom Regen in die Traufe gekommen sind und Arachna ähnlich herrisch wie ihre Mutter ist. Das erfährt der Leser dann aber nicht mehr (müßte dazu vielleicht in den Wolkow-Büchern nachlesen), sondern im zweiten Teil wird er wieder auf den Planeten Ramiera transportiert.

Ich will ins Zauberland zurück!!! Und bin froh, dass dies das letzte Buch von Kusnezow zu diesem Thema ist. Hoffentlich besinnt sich der nächste Autor dann wieder auf "die gute alte Zeit" im Zauberland.

Gelesen: Dezember 2004
2.6.05 17:28


Jurij Kusnezow "Die Gefangenen des Korallenriffs"



Teil 8 der Zauberland-Reihe führt die angefangenen Geschichten aus "Der Smaragdenregen" weiter. Außerdem taucht mit dem Seebären Charlie Black ein weiterer alter Bekannter auf, der dann zusammen mit Chris Tall auf einem Korallenriff aufläuft und dort festsitzt.
Die andere Geschichte spielt ebenfalls nicht im Zauberland sondern wieder auf dem Planeten Ramiera.

Wie schon beim Vorgängerbuch gibt es auch hier wieder 2 Teile. Insofern besteht die Story nur aus Ausgangssituation, Plan um das Problem zu lösen und dann Umsetzung des Planes. Irgendwas geht bei dem Plan immer ein bißchen schief, aber zum Schluß gibt's doch das HappyEnd. Irgendwie ein bißchen einfach gestrickt, da hatten die Wolkow-Bücher doch mehr 'twists', also so Verschnörkelungen und keinen gradliniegen Weg hin zur Lösung.

Gelesen: September 2004
2.6.05 17:27


Jurij Kuszenow "Der Smaragdenregen"



Als Kind habe ich die Bücher von Alexander Wolkow über das Zauberland regelrecht verschlungen. Sie waren die russische Antwort auf "The Wizard of Oz" von Frank L. Baum und nicht minder schön. Sehr viel später wurde diese Reihe dann fortgesetzt, bis zum heutigen Tag. Dieses Buch hier ist nun der 7. Teil der Zauberland-Reihe, der an Wolkows letztes Buch anschließt.

Wer die anderen Bücher nicht kennt, der erhält auf den ersten Seiten eine kurze Zusammenfassung, wodurch der Einstieg relativ leicht fällt. Anders als bei den Vorgängern ist hier die Geschichte allerdings in 2 Teile geteilt, die kaum etwas miteinander zu tun haben. Durch die Zweiteilung der Geschichte haben die einzelnen Stories gar keinen Platz, um sich richtig zu entfalten da ja alles auf der Hälfte der Seiten erzählt werden musste.

Im ersten Teil will der Sohn von Ellis (die damals im ersten Teil als erste von unserer Welt ins Zauberland reiste), Chris Tall, ins Zauberland. Landet aber stattdessen auf einem fremden Planeten - der Ramiera. Dort lernt er neue Freunde kennen, mit deren Hilfe er doch noch ins Zauberland reisen will.
Im zweiten Teil befinden wir uns dann im Elmenland, so einem Zwischenland zwischen Ramiera und Zauberland. In diesem Elmenland sind Kinder gefangen, die weder zur einen Seite noch zu anderen entweichen können, bis ihnen eine Krake zu Hilfe eilt.

Ich fand die erste Geschichte besser, weil da die alten bekannten Figuren aus dem Zauberland wenigstens kurz vorkamen. Die Figuren aus der 2. Geschichte, die im Zwischenreich "Elmenland" gefangen sind, waren alle neu für mich.

Gelesen: August 2004
2.6.05 17:26


Walter Moers "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär"



Bei dem Buch stellt sich ja wirklich die Frage, in welche Kategorie man das packen soll. Kinderbuch? Erwachsenenbuch? Humor? Märchen? Von allem ein bißchen? Also ich denke es wird von sehr vielen Erwachsenen gelesen, aber ich hab es dann doch mal in die Kinder-Kategorie gepackt, damit die auch mal voll wird.

Hat jedenfalls viel mitgemacht, der kleine Blaubär. 13,5 Leben, Mann-o-Mann, und mehr als einmal stark in Lebensgefahr. Eigentlich wußte man ja, dass er überlebt bzw hätte es sich denken können - es gibt ja nicht umsonst 13,5 Leben - aber trotzdem war es doch immer sehr spannend wie er aus der Scheiße wieder rauskommt: dem Labyrinth, die Riesenspinne, die Schlaraffen-Insel, die Moloch...

Am schönsten fand ich eigentlich die lustigen Zeichnungen. Und die Tratschwellen, die waren einfach köstlich!!!

Gelesen: Mai 2004
2.6.05 17:25


Kurt Held "Die rote Zora und ihre Bande"



Eines meiner Lieblingskinderbücher. Mehrmals gelesen, nun aber sicher schon seit mindestens 13 Jahren nicht in der Hand gehabt. Und trotzdem weiß ich noch ganz genau, mit welchem Satz das Buch beginnt: "Branko!"
Eine ältere Frau rennt hinüber zum Spielplatz, um den Jungen zu holen. Er soll sich von seiner Mutter verabschieden können, die ihrer Krankheit erlegen ist. Bevor Branko so recht weiß, wie ihm geschieht, ist die Beerdigung auch schon vorbei und er wird zu seiner Großmutter gebracht - eine alte Hexe, die in einer kleinen Kate wohnt. Branko hat Angst vor ihr und rennt schon bald weg - und trifft auf die rothaarige Zora und ihre Bande von heimatlosen Kindern. Zusammen bewohnen sie eine verlassene Burgruine und ernähren sich von Resten auf dem Marktplatz - was ihnen schnell Ärger mit der Polizei einbringt.

Ein Super-Abenteuer-Jugendbuch, das ich aber auch Erwachsenen nur wärmstens empfehlen kann.

Gelesen: zwischen 1985-1987
2.6.05 17:24


Ilse Gräfin von Bredow "Kartoffeln mit Stippe"



Die Autorin beschreibt ihre Kindheitserinnerungen in den 20er Jahren. Mit ihren Eltern und Geschwistern lebt sie in einem Gutshaus in einem kleinen Dörfchen im Havelland. Wie bei Adligen geht es dort allerdings nicht zu, eher wie bei einer normalen Landfamilie. Der Vater ist Förster und die kleine Ilse liebt es mit ihren Freunden durch die Gegend zu strolchen. Dabei erlebt sie allerlei - meist amüsante - Abenteuer mit den Geschwistern, ihrer Cousine, dem etwas trotteligen Kumpel, dem Hausmädchen, einem verkrüppelten Fohlen, einem Landstreicher und noch vielen mehr.

Vorrangig habe ich das Buch gelesen, weil es im Nachbardorf meines Heimatortes spielt. Der taucht dort zwar nie wirklich auf, aber ich fand das Buch dennoch sehr unterhaltsam. Hab mir auch schon gleich bei Ebay zwei weitere Romane von Ilse von Bredow ersteigert, die ich dann später auch mal lesen werde.

Gelesen: Februar 2004
2.6.05 17:21


Karen Connelly "Der Kuss des Drachen"



Faszinierend, wie gut es der Karen nach einer kurzen Anlaufsphase in Thailand gefällt. Zum Anfang haben sie noch die Insekten im Schlafzimmer, die rohen Hühnerfüße und die nicht-stattgefundene-Emanzipation der Frauen gestört. Doch schon schnell hatte sie sich daran gewöhnt und begonnen, das fremde Land in ihr Herz zu schließen. Und zwar derart, dass sie am Ende gar nicht mehr in ihre Heimat Kanada zurück will. "Verliebt" könnte man ihre Gefühle für Thailand wohl am besten beschreiben.

Mir hat es sich nicht ganz erschlossen, woher der plötzliche Sinneswandel bei Karen kam, und an Kakerlaken im Bett und Ameisen im Kleiderschrank könnt ich mich auch nicht gewöhnen. Aber vielleicht muss man alles mal ausprobiert haben.

Gelesen: Dezember 2004
2.6.05 17:19





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung