Shop Around the Corner

 

* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Themen
     Drama
     Düsteres
     Für Frauen
     Klassiker
     Plays
     Historisches
     Humorvolles
     Filmbücher
     DDR-Literatur
     Kinder- und Jugend
     Short Stories
     Miscellaneous
     Non-Fiction
     Allgemeine Fakten

* mehr
     A - B
     C - D
     E - F
     G - H
     I - J
     K - L
     M - N
     O - P - Q
     R - S
     T - U
     V- W- X - Y - Z






Non-Fiction

Christian Mikunda
"Kino sp?ren. Strategien der emotionalen Filmgestaltung"




Dieses Buch habe ich f?r eine Universit?ts-Vorlesung gelesen, der von eben diesem Hr. Mikunda gehalten wurde. Generell muss ich sagen, dass mir die Vorlesung besser gefallen hat als das Buch. Lag vielleicht daran, dass ich das Buch ja nur in Vorbereitung f?r die Pr?fung gelesen hab und das Meiste eh schon live geh?rt hatte. Zum anderen auch daran, dass in der Vorlesung viel mehr filmische Beispiele gebracht wurden.

Hier im Buch werden zwar auch zahlreiche Beispiele gebracht, aber eben nur beschrieben. Und einen Filmausschnitt anzuschauen oder einen Filmausschnitt durch Bilder und Texte beschrieben zu bekommen ist doch ein Unterschied.

Wie der Untertitel schon andeutet geht es in diesem Buch darum, verschiedene Strategien und Taktiken von Filmemachern zu erkl?ren, die speziell darauf abzielen, die Emotionen des Publikums anzusprechen. Denn ein guter Film ist nur der, der beim Zuseher auch Emotionen ausl?st - egal welcher Art. Hier werden Filme also mit Hilfe der Psychologie interpretiert.

Spannend fand ich vor allem die Tatsache, dass man manche Dinge unbewu?t eh schon wu?te und oftmals gesehen hatte, sich aber nie Gedanken dar?ber gemacht hatte, es bewu?t aufgenommen. Interessant war ebenfalls zu erfahren, dass viele Dinge auch von den Filmemachern nicht bewu?t getan werden sondern einfach so in den Film einflie?en, eben weil auch die Filmemachern diese Strategien nur unterbewu?t anwenden. Aber sie wenden sie an, und darum geht es ja letztendlich.

Empfehlen ist dieses Buch f?r alle Filmstudenten (nur bedingt f?r Psychologiestudenten, da es mehr um Filme als um Psychologie geht), aber auch f?r Filminteressierte, die Filme besser verstehen wollen. Viele Grundbegriffe werden gekl?rt, und alles ist leicht verst?ndlich - also popul?rwissenschaftlich - erkl?rt. Dies wird Mikunda oft auch angekreidet; dass er nicht wissenschaftlich genug schreibt und deshalb nicht ernst zu nehmen ist. Ich finde: lieber verst?ndlich schreiben, so dass die Leser am Ende des Buches auch etwas davon hatten als so kompliziert, dass es keiner versteht und auch keiner gerne liest.

Gelesen: Januar 2005
10.10.05 21:13


Paul Watzlawick "Anleitung zum Ungl?cklichsein"



Es handelt sich hierbei um ein Klassiker der psychologischen Sachb?cher, und w?hrend meines Studiums hab ich oft davon geh?rt. Als es dann letztens bei einem Bookcrossing-Meeting auf dem Tisch lag, war ich die Schnellste beim zugreifen. Andere H?nde hatten sich aber auch schon ausgestreckt, und deshalb lasse ich das Buch nun als Buchring rumgehen, damit die anderen auch was davon haben.

Ich hatte mich vorher nicht weiter informiert ?ber das Buch, dachte aber auf alle F?lle es w?rde sich um nicht leicht verst?ndliche Lekt?re handeln. Ich wurde positiv ?berrascht. Watzlawick behauptet, dass gl?ckliche Menschen auf Dauer nicht zufrieden sind und schildert auf ironische Art mittels kleinen Anekdoten wie man schnellstens ungl?cklich werden kann. Man kann sich selbst einreden, andere w?rden einen nicht m?gen und ?berhaupt l?uft ja alles schief. Man kann superschnell einen Streit mit dem Partner vom Zaun brechen. Man kann auch einfach nur v?llig mi?mutig durchs Leben gehen und jeden Keim des Gl?cks sofort ersticken. Ich hatte das Buch in 2,5 Stunden ausgelesen und dabei sogar oft geschmunzelt. Also keineswegs eine staubtrockene Lekt?re "die man einfach mal gelesen haben muss", sondern ein richtig gutes Buch "das man wirklich mal gelesen haben muss!"

Gelesen: Mai 2004
6.6.05 17:26


Michael Crichton "F?nf Patienten"



Die Vorlage f?r die TV-Serie "Emergency Room". Allerdings haben diese beiden Sachen - au?er der Idee - nichts weiter miteinander zu tun.
Stattdessen beschreibt der Autor, der einst selbst Medizin studierte bevor er ein Bestseller-Autor wurde, wie das Leben in einer Notaufnahme ist. Zu diesem Zweck werden die F?lle von f?nf verschiedenen Patienten geschildert. Neueste medizinische Entwicklungen kommen ebenso zur Sprache wie das Sozialsystem der USA. Das ganze ist in einem sehr dokumentarischen Stil geschrieben (obwohl es auch gut m?glich ist, dass die F?lle in dieser Form vollst?ndig erfunden sind.)

Zu bedenken ist: dieses Buch wurde erstmals 1970 ver?ffentlicht, und daher sind die "neuesten Entwicklungen" f?r uns gar nicht mehr so neu.

Gelesen: Fr?hling 2001
2.6.05 21:47


Nick Hornby "Fever Pitch"



Einer der seltenen F?lle, wo mir der Film mal eindeutig besser gef?llt als das Buch. Denn wo der Buch sich ganz allein nur um das Fu?ballfeld dreht (engl. =pitch), so wie es auch der Titel schon erahnen l?sst, geht es im Film auch um eine Liebesbeziehung des Hauptdarstellers, die durch seine Fu?balleidenschaft zu zerbrechen droht.

Im Buch allerdings werden seine Beziehungen kaum erw?hnt, stattdessen ist jedes Kapitel mit einem bestimmten Fu?ballspiel verkn?pft. Neben den detaillierten Beschreibungen wer wie und warum ein Tor geschossen hat, werden auch andere Themen angerissen, wie z.B. die Kindheit des Autors und wie es ?berhaupt dazu kam, dass er ein solcher Arsenal-Fan wurde.

Ich war stark, und habe nicht aufgegeben. Obwohl es streckenweise wirklich m?hsam f?r mich war, noch dazu wo ich die englische Ausgabe gelesen habe und von den ganzen technischen Spielbeschreibungen nur die H?lfte verstanden habe. Wahrscheinlich ist das eher ein Buch f?r Fu?ballfans...

Ich hab es jetzt mal unter Non-Fiction eingeordnet, obwohl ich nicht wirklich wei? wie viel von dem Buch autobiografisch und wie viel ausgedacht ist.

Gelesen: Januar 2004
2.6.05 21:46


John Irving "Die imagin?re Freundin"



Die Autobiographie von John Irving, der nebenbei gesagt einer der Schriftsteller ist, von denen ich fast alle B?cher habe. Dieses hier habe ich durch Bookcrossing erhalten. Es war ganz nett, aber nicht unbedingt eines dass ich mir nun auch unbedingt kaufen muss.
Irving erz?hlt davon, dass er Legastheniker ist und deshalb nicht wirklich gut in der Schule war. Er war immer sehr langsam beim Lesen, aber hartn?ckig. Und irgendwann hat er dann auch am Schreiben Gefallen gefunden. Seine zweite Leidenschaft ist das Ringen. Er selbst war nur ein mittelm??iger Ringer, der nie ein gro?es Turnier gewann. Das haben dann seine beiden ?ltesten S?hne getan. (Wovon der ?lteste, Colin, ziemlich gut aussieht - wie auf den Fotoseiten in der Mitte zu sehen ist).
Irving spricht au?erdem von Schriftstellerkollegen, so war sein Mentor Kurt Vonnegut, und er wiederum hat anscheinend u.a. T.C. Boyle in Creative Writing unterrichtet. In diesem Fach war er n?mlich als Dozent an verschiedenen Unis und Colleges t?tig.

Gelesen: M?rz 2004

Ach ja, und Irving - der mehrmals f?r einige Zeit in Wien lebte - sagt auch dass er h?chstwahrscheinlich nie mehr in diese Stadt zur?ck kehren wird. Er findet, dass hier alle verkappte Antisemiten sind und "Die Wiener Gem?tlichkeit, eine Touristenattraktion, ist die falsche Liebensw?rdigkeit von Menschen, die im Grunde unh?flich sind."
Ich lebe dennoch gern in Wien, basta!
2.6.05 21:44


Gabriele Praschl-Bichler
"Elisabeth - Kaiserin von ?sterreich"




Hatte ja gedacht, dies w?re ein "Erwachsenenbuch". Doch schon auf der ersten Seite wurde ich eines Besseren belehrt. Was nicht hei?en soll dass ich dann das Buch entt?uscht zur Seite gelegt habe. Es war ja trotzdem eine Biographie, nur etwas einfacher geschrieben und mit ein paar Kurzgeschichten gespickt. Also nicht alles rein wissenschaftlich.
Das meiste darin wu?te ich schon: es war eine Liebesheirat, dennoch blieb Sisi nicht lang bei ihrem Franzl am Wiener Hof. Sie hielt es dort nicht aus und zog immer wieder in die ferne Welt. Au?erdem war sie besessen von ihrer Sch?nheit, ihrem langen dicken Haar und ihrer Figur. Also alles Probleme, die Frauen von heute auch kennen.
Mein Fazit: f?r Kinder eine gute Ann?herung an die ber?hmteste Kaiserin von ?sterreich. F?r Erwachsene, die wirklich mehr wissen wollen ?ber die mysteri?se Frau sicher nicht ausreichend genug.

Gelesen: April 2004
2.6.05 21:35





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung