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Düsteres
Joseph O'Connor (Hg.) "Yeats ist tot!"
Fünfzehn irische Autoren schreiben zusammen einen ziemlich skurrilen Kriminalroman. Jeder ein Kapitel, bei dem sowohl die Leser als auch die einzelnen Charaktere rätseln müssen was die Formel Y8S=+! bedeutet und wofür sie überhaupt gut ist.
Auf dem Weg zur Lösung des Falles kommen einige Menschen zu Tode, andere finden neue Identitäten oder Lebensphilosophien. Und mittendrin der wohl berühmteste irische Dichter James Joye.
Zuallererst muss ich mal sagen, dass ich vom Schreibstil her nicht so große Unterschiede zwischen den einzelen Autoren gemerkt habe. Ich habe zwar auch keinen großen Augenmerk darauf gelegt, aber beim Lesen fielen mir keine großen Brüche auf. Was natürlich dem Lesen entgegen kam.
Was jedoch zu merken war: jedes Kapitel verfolgte eine andere Figur und dessen Verwicklung in der Geschichte weiter. So als ob jedes Kapitel aus der Perspektive einer anderen Figur geschrieben wurde, somit die erste Hälfte der Kapitel.
In der zweiten Hälfte des Buches ist die Geschichte dann mit großen Schritten vorangeschritten, es gab noch mehr Morde und noch mehr Verwicklungen.
Was ich mich die ganze Zeit gefragt habe: war die Story-Outline irgendwie vorgegeben, oder hat wirklich einfach jeder Autor sein Kapitel und die vorhergehenden an den nächsten weitergegeben. Ganz pragmatisch gesehen muss ja eine Art von Plan dagewesen sein, denn am Ende mussten ja alle kleinen Plots aufgelöst werden und das Verwirrknäuel säuberlich entwirrt sein.
Vom Hocker gerissen hat es mich nicht, aber es war ganz nett zum Lesen und auch mal eine ungewöhnliche Kriminalkomödie kann man fast sagen. Für Fans der irischen Schriftsteller ist es sicher ein Muss, da hier wirklich 15 aktuelle Top-Schriftsteller aus Irland versammelt sind.
Gelesen: 2005
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Jiliane Hoffmann "Cupido"
Eine Jurastudentin wird in ihrem Apartment in NYC brutal vergewaltigt und gefoltert. Der Täter kann nie gefasst werden, er versteckte sich hinter einer Clownmaske und hinterließ keinerlei biologische Spuren.
12 Jahre später ist die Jurastudentin Staatsanwältin C.J. Townsend in Florida und gemeinsam mit der Polizei hinter einem Serienmörder her, der junge hübsche Blondinen kidnappt, gefangenhält, vergewaltigt und schließlich auf bestialische Weise umbringt: indem er ihnen bei lebendigem Leibe das Herz aus der Brust schneidet.
Endlich kann ein Verdächtiger gefasst werden. Im Gerichtssaal erkennt C.J. im Angeklagten die Stimme ihres Peinigers. Nun will sie erst recht alles daran setzen, dass er für seine Taten in der Todeszelle schmoren muss, auch wenn sie dafür Beweise fälschen muss.
Richtig wütend gemacht hat mich beim Lesen mal wieder das komische Rechtssystem der USA. Dort darf zwar jeder Bürger eine Waffe tragen und z.B. in Florida schießen dürfen wenn sie sich auch nur im Entferntesten bedroht fühlen.
Auf der anderen Seite sind Fahrzeugkontrollen rechtswidrig, wenn der Fahrer keine Verkehrsregel mißachtet hat. Falls doch kontrolliert wird, darf nichts was gefunden wird gegen ihn verwendet werden. Auch wenn eine Leiche im Kofferraum gefunden wird, man kann das alles nicht gegen ihn verwenden.
Eine andere Sache, die mir in letzter Zeit in vielen Büchern aufgefallen ist: das FBI kann niemand leiden, und die örtliche Polizei schon gar nicht. Stattdessen steht man sich gegenseitig im Weg. In meinen Augen hat das alles damit zu tun, dass es in den USA diesen 'Starkult' gibt. Wer solch einen brisanten Fall löst, dessen Name wird im ganzen Land bekannt (worauf natürlich jeder aus ist). Ich kann mich aus Deutschland an keinen einzigen Ermittler erinnern, der mal einen spektakulären Fall gelöst hat.
Zum inhaltlichen: spannend bis zum Schluß, obwohl ich die Überraschung die der dritte Teil des Buches bereit hält vorher geahnt habe. Tat der Spannung aber keinen Abbruch, hab nur darauf gewartet dass C.J. und Dominick auch endlich drauf kommen.
Gelesen: November 2005
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Lois Duncan "I know what you did last summer"
Nach einer Schulfeier fahren 4 Jugendliche in angeheiterter Stimmung mit dem Auto nach Hause. Auf einer dunklen Straße kommt es dabei zu einem tragischen Unfall: ein kleiner Junge, der mit seinem Fahrrad unterwegs ist, wird angefahren. Aus Angst vor der Polizei leisten die vier keine erste Hilfe.
Ein Jahr später haben sie den Zwischenfall schon fast vergessen, als plötzlich mysteriöse Briefe auftauchen, die sie an ihr Verbrechen erinnern.
Nach diesem Buch wurde 20 Jahre später der Teen-Horror-Streifen gedreht. Die Grundidee ist auch dieselbe, allerdings ist die Story im Buch etwas weniger grausam. Auch der schwarze Mann in der Fischerkutte ist hier nicht dabei. Spannend ist die Suche nach dem Verfasser der Briefe trotzdem.
Gelesen: Januar 2005
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Nora Roberts "Lilien im Sommerwind"
Meine Freundin ist begeisteter Roberts-Fan und schenkt mir ab und zu auch mal ein Roberts-Buch. Dieses hier bekam ich nachträglich zu meinem Geburtstag, und hab es dann auch gleich mal gelesen.
Titel und auch Cover würden ja eigentlich auf leichte Frauen-Lektüre für den Sommer schließen lassen, aber schon der Klappentext verrät, dass dem nicht so ist.
Es geht um Tory Bodeen, die die Gabe hat, gewisse Dinge vorher zu sehen. So auch den Mord an ihrer besten Freundin Hope. Beide Mädchen waren damals erst 8 Jahre alt.
Nun, 18 Jahre später, kehrt Tory in ihre Heimatstadt zurück. Sie will dort ihr Leben neu ordnen, ein Geschäft aufbauen und vor allem endlich den Mord an ihrer besten Freundin aufklären. Hope's Familie, besonders ihre Mutter, geben immer noch Tory die indirekte Schuld an dem Mord. Nur Hope's Bruder schlägt sich auf ihre Seite.
Teilweise war das Buch ganz schön grausam. Er spielt im Süden der USA, und nachdem langsam muss ich annehmen, dass es dort gang und gäbe ist seine Kinder zu schlagen. Bei "Little Altars Everywhere" von Rebecca Wells ist es genauso. Vielleicht ist es aber auch auf der ganzen Welt so, und man ist sich dessen nur nicht wirklich bewußt. Ich bekomme jedenfalls immer eine Riesenwut auf solche Typen, die ihre Frau oder Kinder züchtigen müssen.
Spannend war es auch bis zum Schluß. Es gibt zwar einen offensichtlichen Verdächtigen, aber irgendwie denkt man doch immer noch, dass die Lösung ja nicht ganz so einfach sein kann. Oder liegt vielleicht gerade darin der Clou: es ist so einfach, dass niemand darauf wetten würde und was anderes annimmt? Lest einfach selbst. Ich habe meinen ersten Roberts-Roman jedenfalls sehr genossen.
Gelesen: August 2005
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Jonathon King "Das Messer im Sumpf"
Max Freeman ist ein Ex-Cop, der nach einer Schießerei im Dienst bei der ein Junge starb, sich in die Everglades von Florida zurückgezogen hat. Doch auch hier findet er keine Ruhe. Als er die Leiche eines Kindes im Sumpf findet, steht er auf der Täterliste der Polizei ganz oben. Nun liegt es an ihm, seine Unschuld zu beweisen. Das kann er aber nur, wenn er den wahren Täter findet.
Ich fand, dass einige der Personen relativ farblos blieben, nicht ausreichend voneinander unterscheidbar beschrieben. Z.B. die ganzen Typen in den Everglades, da war für mich fast einer wie der andere und ich konnte mir nie zu den Namen merken, was der jetzt vorher im Buch gemacht oder gesagt hatte weil sie für mich fast austauschbar waren. Irgendwie hat das den Lesegenuss gemildert, da diese Personen ja doch nicht ganz unwichtig waren.
Wirklich spannend war es auch nicht. Es war ja klar, wer schlußendlich den Fall aufklären wird. Und auch der Kreis der Verdächtigen schränkte sich für mich bald ein. Also nur ein mittelprächtiger Krimi.
Gelesen: August 2005
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Charlotte Link "Die Sünde der Engel"
Gerade als Maximillian Beerbaum nach 6 Jahren aus der Psychatrie entlassen werden soll, macht sich seine Mutter Janet aus dem Staub und flüchtet sich in die Arme ihres ehemaligen Liebhabers. Sein Zwillingsbruder Mario unternimmt mit seiner Freundin eine Reise nach Frankreich und der Vater sorgt sich, ob je wieder alles so sein wird, wie es einmal war.
Nachdem ich schon einiges von Charlotte Link gehört hatte, und mir schon ein Buch von ihr empfohlen wurde (Das Haus der Schwestern), hab ich dieses hier mal aus der Wühlkiste gerettet. Im Laufe der Geschichte werden mehrere Erzählstränge miteinander verknüpft, kleine Geschichten die doch alle irgendwie zusammengehören.
Spannend war das Buch schon, einige Sachen konnte man sich aber bereits im voraus denken, z.B. wieso Janet panisch nach Frankreich reist. Nettes Buch, aber nichts was mich umgehauen oder tief beeindruckt hat.
Gelesen: Mai 2005
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Henning Mankell "Wallanders erster Fall"
Da dieses Buch chronologisch vor den anderen kommt, habe ich dieses nun auch zuerst gelesen. Mein erster Mankell also.
Er ist hier erst 21 Jahre alt, und am Beginn des Buches noch Ordnungspolizist, der aber durch Zufall bei den Ermittlungen für einen Kriminalfall miteinbezogen wird. Er war es nämlich, der die Leiche entdeckt hat.
Im Buch werden mehrere Fälle erzählt, zwischen denen manchmal Jahre liegen. Auch wenn ich normalerweise einen kompletten Roman Kurzgeschichten vorziehe, fand ich dieses Buch doch sehr gut zu lesen, da die Aufklärung der Fälle dennoch detailliert waren. Und auch spannend.
Aufgefallen ist mir, dass die Syntax ja relativ einfach ist, sehr kurze Sätze und diese sind nicht irgendwie kunstvoll miteinander verbunden. Sondern eine sehr einfache Sprache. Dennoch ganz angenehm zu lesen. Das ist irgendwie wohl auch sein Stil schein mir, zu schreiben wann genau Wallander aufgestanden ist, sich geduscht hat, einen Kaffee getrunken hat und dann zum Polizeipräsidium gefahren ist und wann er dort angekommen ist. Lauter Dinge, die für die Story eigentlich vollkommen unwichtig sind und eigentlich nur Füllstoff. Aber das soll die Figur wahrscheinlich menschlicher machen. Gestört hat es mich nicht. Nur einige Wiederholungen fand ich unnötig, wenn Wallander immer wieder den Fall kurz zusammenfasst (für die Leser, die vorher nicht genau aufgepasst haben gibt es also noch einmal eine Zusammenfassung). Einmal ist ok, aber zu oft sollte das nicht sein.
Gelesen: Juni 2005
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Dean Koontz "False Memory"
Ich bin ja ein großer Fan von Stephen King, und man sagte mir schon öfter mal, dass ich dann sicher auch Dean Koontz mögen werde. Das erste Buch, dass ich durch Bookcrossing erhielt, war dann auch ein Dean Koontz, aber irgendwie hat es dennoch 1,5 Jahre gedauert, bis ich es dann endlich mal zur Hand genommen habe. Hätte ich vielleicht schon früher tun sollen, dieses Buch hier war nämlich richtig gut.
Die weibliche Hauptperson leidet an Autophobia, Angst vor sich selbst. Angst vor ihrem Spiegelbild, dass sie sich selbst oder ihrem geliebten Ehemann verletzt, tötet.
Ihre beste Freundin leidet an Klaustrophobie, ihr Schwager ist suizid-gefährdet. Diese hohe Dichte an Phobien ist kein Zufall, und Psychater Dr. Ahriman hat mit all dem eine Menge zu tun - er hat noch eine offene Rechnung zu begleichen.
Mehr kann man wohl nicht verraten, ohne anderen den Spaß am Lesen zu nehmen. Man kann sicher drüber streiten, ob alles was hier passiert, wirklich möglich ist. Aber ich denke das ist gar nicht die Frage. In King's Büchern geschehen auch viele übersinnliche Dinge, an die ich nicht glaube, und dennoch habe ich Spaß an der Story. Man muss es einfach akzeptieren und sich drauf einlassen. Ich fand dieses Buch unglaublich spannend und konnte es kaum aus der Hand legen weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Ich hab auch was gemacht, was ich selten tue: nach hinten geblättert um zu schauen welche Namen dort noch vorkommen (d.h. wer bis dahin überlebt). Das Ende hab ich vorher aber natürlich nicht gelesen, sonst ist ja der ganze Spaß weg.
Gelesen: Mai 2005
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Ruth Rendell "From Doon with Dead"
dt: Alles Liebe vom Tod
Dies ist der erste Fall, den Inspektor Wexford souverän löste. Spielt zwar schon in den 60er Jahren (und wurde auch da geschrieben), was aber nicht unangenehm auffällt. Gut, die Polizei muss noch im Telefonbuch recherchieren statt im Internet und sie können innerhalb eines Tages herausfinden, wer in ihrer Kleinstadt einen bestimmten Lippenstift gekauft hat. Das wär ja heutzutage schon schwieriger zu bewerkstelligen.
Dieser Lippenstift ist ein wichtiges Beweisstück, da es neben der Leiche der eher unscheinbaren Hausfrau Margaret gefunden wurde. Wexford kriegt heraus, dass es in ihrer Vergangenheit einen gewissen Doon gab, der wohl sehr eifersüchtig war. Bald ist für ihn klar, dass dies der Täter sein muss - doch wer ist Doon?? Die Auflösung ist leicht überraschend für den Leser, man weiß also wirklich bis zum Schluß nicht wer es denn nun war. Ein perfekter Krimi also.
Gelesen: Juli 2004
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Ingrid Noll "Die Häupter meiner Lieben"
Lang lang hab ich nach diesem Buch gesucht. Den Film dazu eher zufällig mal im Fernsehen gesehen, aber für sehr gut befunden. Und festgestellt, dass Heike Makatsch sich wirklich vom Viva-Girlie zur guten Schauspielerin entwickelt hat.
Besagte Heike spielt auch die Erzählperson im Roman: Maya. Sie wünscht sich das, was ihre beste Freundin Cora hat aber nicht zu schätzen weiß: eine intakte, liebevolle Familie. Nachdem sie ihren Bruder erschossen hat und ihre Mutter deshalb in der Klapse landet (der Vater ist schon vor vielen Jahren aus ihrem Leben verschwunden), wird sie sogar in Cora's Familie aufgenommen und ist glücklich wie nie zuvor in ihrem Leben.
Bald darauf gründet sie - ungeplant - eine eigene Familie. Während sie aber das nicht gewollte Baby sehr lieb gewinnt, hat sie von ihrem Mann bald schon die Nase voll und zieht lieber wieder zu Cora, die sich mittlerweile einen Millionär geangelt hat und in der Toskana residiert.
Vor diesem Doppelpack - der später mit der Haushälterin Verstärkung erhält - sind keine Männer sicher. Entweder werden sie ins Bett gezerrt oder um die Ecke gebracht - oder beides. Mayas Sohn Bela ist das einzige männliche Wesen, das verschont wird.
Vor allem der Schreibstil gefällt mir, auch wenn es doch eher ein düsterer Inhalt ist kann man doch hier oder da schmunzeln. Nett auch die Idee, dass jedes Kapitel eine Farbe als Überschrift hat und immer in der 'heutigen' Zeit beginnt und Maya dann auf die Ereignisse zurück blickt.
Gelesen: Juli 2004
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John Grisham "The Summons"
Ray Atlee, Jura-Professor an der Uni, findet seinen 79jährigen Vater und ehemaligen Richter in dessen Studierzimmer. Tot. Nach diesem kleinen Schock - der Vater litt schon lange an Krebs - trifft ihn ein viel größerer, als er Kartons voller Geld findet. 3 Mio Dollar insgesamt, die er kurzerhand versteckt und weder seinem Bruder, dem Freund der Familie noch dem Finanzamt davon erzählt. Während er recherchiert, woher das viele Geld stammen könnte merkt Ray, dass mindestens noch eine andere Person um das Geld weiß. Und die verfolgt ihn, bricht in seine Wohnung ein, schickt anonyme Briefe und schmeißt Ziegelsteine durchs Fenster. Das Geld hat ihm also bisher nur Angst und schlaflose Nächte eingebracht und Ray muss sich fragen, ob es das alles wert ist.
Das Buch ist gut, aber nicht super. Die Handlung läßt ein klein wenig die Spannung vermissen, bis auf das Ende, das dann doch noch eine kleine Überraschung bereit hält.
Und die Moral von der Geschicht: Gier und Geiz lohnen sich nicht.
Gelesen: Juni 2004
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Eva Maaser "Der Moorkönig
Die Story spielt Anfang des 19. Jahrhunderts, als es einige Veränderungen im Münsterland gab. Die Bischöfe mussten ihren langen Hut nehmen, die Preußen wurden nach kurzer Herrschaft von den Franzosen vertrieben, eroberten sich das Gebiet aber bald zurück.
Inmitten dieser Zeit wächst Jan Droste auf, ein kleiner Junge der spät sprechen und laufen lernte aber keineswegs zurückgeblieben ist. Er ist nur irgendwie - anders. Von den Tieren auf dem elterlichen Hof wird er gemieden und auch von den Menschen mit seltsamen Blicken bedacht, als er 1-2 Mal unheilvolle Dinge vorhersieht. Danach ist Jan so klug, die Klappe zu halten. Es glaubt ihm sowieso keiner. Stattdessen versucht er, das Unglück auf eigene Faust zu verhindern. Er muss aber bald lernen dass Gott ihn nicht so recht beim Schicksalspielen mitmachen läßt. Einzig Lehrer Clemens, der Jans Gabe des "Spökenkiekens" gehört hat, versucht den Jungen zu fördern und bringt ihm die Philosophen nahe.
Das war dann auch der Teil, den ich weniger spannend fand. Weil mir Eva Maaser zu viel philosophisches Zeugs hineingepackt hatte und ich auch nicht recht Lust hatte die Seiten zweimal zu lesen um alles richtig zu verstehen. Es war noch interessant die Interpretations des Ausspruchs "Cogito ergo sum" zu hören, aber das hätte auch reichen sollen.
Nach dem Bronte-Ring war ich ja perfekt eingestimmt auf das 19. Jhd und Moorlandschaften. Nur kommen hier ebenso viele Leute ums Leben wie im Bronte-Buch, und das macht es doch zu einem eher depressiv-wirkenden Buch. Ja, ich weiß dass die Sterblichkeitsrate vor 200 Jahren ungleich höher war als jetzt, aber trotzdem... Nur Unglück macht auf die Dauer auch keinen Spaß.
Insgesamt fand ich den ersten Teil sehr spannend, auch die Beschreibung des Lebens in der damaligen Zeit war interessant. Ich komme zwar nicht vom Münsterland, doch beide Elternteile kommen mehr oder weniger von Bauernhöfen, so dass ich auf diesem Gebiet nicht ganz unbedarft bin. Die letzten 100 Seiten fand dann nicht mehr so gut. Abgesehen vom philosphischen Teil wird auch irgendwie kein Spannungsbogen mehr aufgebaut. Deshalb schließe ich mich der Meinung eines Amazon-Rezensenten an, der schrieb "Vielversprechende Idee verliert sich in Nebenhandlung".
Gelesen: Juni 2004
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James Tully "Die Verbrechen der Charlotte Bronte und das Geheimnis von Haworth"
Mein zweiter Buchring von Bookcrossing ist ein Buch über das Leben der Bronte-Geschwister. Alte Aufzeichnungen der Dienstmagd Martha werfen ein ganz neues Licht auf die überlieferte Geschichte, nachdem die drei Schwestern innerhalb weniger Jahre alle an der Schwindsucht gestorben sind. Martha hingegen behauptet dass sowohl sie als auch ihr Bruder vergiftet worden seien. Und zwar von Arthur Bell Nicholls, der als Hilfspfarrer den Vater der Brontes unterstütz hat. Angefangen hat es mit Branwell, der aus dem Weg geschafft werden musste um die Affäre zwischen Arthur und Emily nicht zu verraten. Als letztere davon erfuhr - und noch dazu glaubte schwanger zu sein - musste sie nur 3 Monate nach ihrem Bruder auch sterben. Als nächstes war Anne dran, der sich Emily vor ihrem Tod noch anvertrauen konnte. Auch sie wußte von der Vergiftung ihres Bruders und befürchtete, dass selbiges mit ihrer Schwester geschehen war. Anne aber wurde nicht von Arthur vergiftet sondern von ihrer eigenen Schwester Charlotte!!!! Diese hat dann einige Jahre später Arthur geheiratet, wurde aber kurz darauf ebenfalls von ihm vergiftet da er sie endlich vom Hals haben wollte und eigentlich nur scharf auf ihr Geld war, das er schließlich auch bekam. Martha weiß um diese Dinge zum einen weil sie die ganze Zeit im Bronte-Haus gelebt hat, zum anderen weil sie selbst jahrelang eine Affäre mit Arthur unterhielt.
Ich hab das Buch in gut 24 Stunden ausgelesen. Gut, das mag auch daran gelegen haben dass ich mehr oder weniger ans Bett respektive Couch gefesselt war. Aber sicherlich auch am Buch, dass ich sehr spannend fand. Ich wußte vorher nicht gerade viel von den Brontes, in welcher Reihenfolge und mit welchem Abstand sie gestorben sind. Somit blieb für mich die Spannung erhalten.
Die Erklärungen klingen sehr logisch und man kommt gar nicht umhin sich zu fragen, wie viel davon denn nun der Wahrheit entspricht. Die vielen Todesfälle in recht kurzer Zeit sind jedenfalls schon sehr auffällig. Sicher, man könnte auch an eine vererbte Krankheit denken. Aber Charlotte ging es ja die ganzen Jahre zwischen dem Tod ihrer Schwestern und ihrer Heirat recht gut. Und plötzlich wird dann auch sie krank...
Sicher ist jedenfalls, dass Martha später mit Arthur nach Irland ging und ihn später immer wieder besucht hat. Nachzulesen auch bei www.bronte.info Wieso sollte er ein einfaches Dienstmädchen zu sich einladen, wenn da nicht mehr war?? Unlogisch war für mich die Entscheidung von Martha, nachdem sie aus Irland nach Haworth zurück gekehrt war und dort eher unglücklich war und gar zu ihrer Schwester flüchtete - wieso dann nicht beim nächsten Besuch in Irland nicht einfach dageblieben ist. Der Grund, dass sie Haworth vermißt, traf zu dem Zeitpunkt ja wohl nicht mehr zu.
Stutzig machte mich auch, dass Martha trotz der jahrelangen Affäre kein einziges Mal schwanger wurde. Und sie schrieb ja, dass sie jede Möglichkeit zum Rendezvous nutzen. Hört sich nicht an, als ob sie darauf geachtet hat ob es gerade 'sichere' oder eher 'unsichere' Tage für eine Empfängnis waren.
Ich fragte mich ebenfalls, wieso Emily nach anfänglicher Zurückhaltung - sie war schließlich streng gläubig erzogen - dann doch die Sünde von Sex vor der Ehe begangen hat? Und das nicht nur einmal!!
Negativ anzumerken hätte ich nur eine Sache: die endlose Wiederholung des Faktes, dass Martha viel glücklicher war wenn Charlotte verreist war weil sie dann weniger zu tun hatte und sich mit Arthur treffen konnte nervt nach einer gewissen Zeit. Spätestens nach den ersten drei Malen hat der Leser das kapiert.
Nachdem ich das Buch fertig hatte, war ich jedenfalls ganz wild darauf im Internet zu recherchieren, was dort so über das Leben der Brontes geschrieben wird. Dort steht ja z.B., dass die Ehe zwischen Charlotte und Arthur kurz aber sehr glücklich war. Was ich anzweifle, zumindest wenn die zitierten Briefe-Passagen an Ellen Nussey echt waren. Ein Mann, der seine Frau derart kontrolliert - das kann einfach keine glückliche Ehe gewesen sein!
Arme Charlotte, aber andererseits war sie ja auch kein Engel und ich weiß gar nicht ob ich ihre Bücher jetzt ohne dieses Wissen im Hinterkopf noch genießen kann. Hab dann mal direkt meinen Buchbestand durchsucht und festgestellt, dass ich bis auf "The Tenant of Wildfell Hall" von Anne alle Bronte-Bücher habe. Hatte bisher noch nie recherchiert, was die alles geschrieben haben.
Ich musste auch gleich mal in meine Ausgabe von "The Professor" schauen, die auch das Vorwort von Arthur B. Nicholls enthält. Und mein "Wuthering Heights" ist leider die von Charlotte bearbeitete Version. Schade, aber trotzdem mal schauen ob man merkt, dass dieses Buch sowohl von Branwell als auch Emily geschrieben wurde.
Man kann übrigens auch alle Bücher komplett im Internet finden (und das auch ganz legal, da ja das Copyright 70 Jahre nach dem Tod des Autors erlischt).
Mein Fazit: sehr flott zu lesen, sehr spannend, sehr informativ und nachvollziehbar. Für Bronte-Fans sicher ein Muss, auch wenn der Mythos dadurch vielleicht etwas zerstört wird. Mich hat es jedenfalls neugierig gemacht, aber die Wahrheit und nichts als die Wahrheit wird wohl niemand erfahren, nachdem der Autor dieses Buches nun auch schon das Zeitliche gesegnet hat.
Gelesen: Mai 2004
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Dan Brown "Illuminati"
Von der allgemeinen „Hysterie“ um Dan Brown hab ich mich mal anstecken lassen und wollte dann auch unbedingt „Illuminati“ lesen. Hab vorher ja nur Gutes drüber gehört.
Ganz ehrlich: ich war enttäuscht. Jaja, es ist spannend. Okay. Und es ist flüssig zu lesen, auch nicht unwichtig.
Aber ich hab mir einfach an viel zu vielen Stellen gedacht „Geh, bitte...“
* Das fängt schon an auf Seite 70, wo sich 2 Männer über den Mord an einem Wissenschaftler unterhalten. Der Protagonist Robert Langdon sagt „Sie glauben, dass Vetra wegen seiner Arbeit ermordet wurde?“ Ja hallo, wegen was denn sonst? Der Mann lebte in dieser Forschungseinrichtung und hat im Grunde nur gearbeitet oder geschlafen. Wegen was soll er denn sonst ermordet worden sein??
* Das wird aber bereits auf S. 71 getoppt, wo Langdon auf den Satz „Der Morder hat etwas gestohlen.“ antwortet: „Gestohlen?“ Nee, ist klar, ich hab auch noch nie davon gehört, dass jemand umgebracht wurde und dann bei der Gelegenheit auch gleich noch was gestohlen wurde. Passiert eigentlich NIE. Zugegeben, WAS dann gestohlen wurde war nicht übliches Diebesgut, aber darum geht es ja nicht.
* Langdon unterhält sich mit Vittoria, der weiblichen Protagonistin, über Religion. Sie ist der Meinung, dass es davon abhängt wo man geboren ist an welche Religion man glaubt. Langdon ist über diese Theorie sehr erstaunt. Ich hab mir an der Stelle dasselbe wie Vittoria gedacht „Ist das nicht offensichtlich?“ Für Langdon ist es anscheinend nicht offensichtlich, dass wenn man als Baby getauft wurde, die Eltern, Verwandten und andere Bekannte christlich sind und am Sonntag in die Christenlehre zum Pfarrer geschickt wird, dass man dann automatisch zum Christen wird. Sicher, es gibt einige die im Erwachsenenalter konvertieren und einen anderen Glauben annehmen. Aber es sind nicht alle wie Cassius Clay, und zum größten Teil ist es wirklich einfach Zufall, je nachdem in welchen Glauben man hineingeboren wird an was man glaubt.
* Was uns Langdon über die Illuminati erzählt, vor allem die Geschichte mit dem Zeichen der Illuminati auf der US-Dollarnote, ist ein alter Hut. Hab ich schon zig-Mal vorher gehört. Und doch verkauft uns der Autor hier das als Super-Sensation, als ob er das herausbekommen hätte. Die Hälfte von dem was mir hier über die „Illuminati“ erzählt wurde kenn ich seit ich den „23“ gesehen habe.
* Langdon scheint eh ein bißchen schwer von Begriff zu sein. Auf der Suche nach der ersten Kirche vom „Pfad der Erleuchtung“ kommt er erst zum Panthenon und findet dann heraus, dass wohl doch eine andere Kirche der erste „Altar der Wissenschaft“ ist. Beim Panthenon wurden alle Statuen beseitigt, und somit würde es dort keinen Wegweiser zur zweiten „Haltestelle“ auf dem Pfad geben. Er kommt allerdings nicht auf die Idee, dass es bei dieser Kirche hier nicht der Fall ist, dass hier ja noch alle Statuen intakt sind. Darauf muss ihn erst Vittoria hinweisen, und dann fällt ihm wieder ein „Ach ja, hier ist ja der Beginn des Pfades, nicht beim Panthenon.“ Und der Mensch ist Harvard-Professor?
* Überhaupt ist er ein sehr „wunderlicher“ Mensch. Alle paar Seiten kommen Sätze vor wie: „Was sich seinen Augen bot übertraf seine kühnsten Vorstellungen.“, „Er stimmte also, der Pfad der Erleuchtung existierte noch.“, „Er konnte es gar nicht glauben, die Illuminati waren noch nicht ausgestorben“. Ok, ich hab es schon am Anfang des Buches kapiert, dass die alte Bruderschaft und alles damit verbundene eigentlich als „tot“ gegolten hat. Ich muss jetzt nicht das ganze Buch über lesen, wie verwundert olle Langdon ist, wenn er ein kleines Detail entdeckt, dass was mit den Illuminati zu tun hat.
* Wiederholungen mag der Brown eh sehr. Und reduntantes Zeugs. Er hätte sich locker 200 Seiten sparen können von dem 700 Seiten-Wälzer, wenn er auf sowas verzichtet hätte. Denn zum einen erzählt er uns Dinge, die er vor 3 Seiten schon gesagt hat. Und ich hatte auch schon am Anfang kapiert, was die 4 Elemente der Wissenschaft sind, er muss das nicht jedes Mal wiederholen. Zum zweiten schreibt er z.B. über den Petersdom, dass der Innenraum Platz für 60.000 Gläubige bietet „hundertmal mehr, als die Vatikanstadt – der kleinste Staat der Welt – Einwohner hatte.“ Die Sache mit dem kleinsten Staat der Welt sollte doch eigentlich bekannt sein und ist völlig überflüssig zu erwähnen. Im Gegenteil, ich (der Leser) komm mir eher so vor, als ob mich der Autor für blöd hält. Genauso komme ich mir vor, wenn der Autor eine Andeuttung macht, nur im nachgeschobenen Nebensatz dann doch deutlich zu werden. Ich hatte die Andeutung auch schon verstanden!! Was ist der Sinn der Sache, es dann nochmal deutlich zu machen – für die ganzen Blöden, die es nicht verstanden haben?? Wieso macht er dann überhaupt ne Andeutung? Hätte er sich dann auch sparen können. Durch das deutlich werden hat er den Reiz der Andeutung jedenfalls kaputt gemacht.
* Einen inhaltlichen Fehler hab ich auch gefunden: der Petersplatz ist die 2. Haltestelle auf dem Pfad, von dort führt ein Wegweiser direkt nach Osten. Von der 3. Stelle führt der nächste Wegweiser wieder direkt nach Westen. Korrigiert mich, wenn ich hier falsch liege, aber müßte dann der Weg nicht wieder direkt zurück zum Petersplatz führen?? Stattdessen liegt die 4. Stelle südwestlich.
* Eine andere Frage: ganz weit unter dem Petersdom, an Petrus Grab, ist es 23:55. Der Camerlengo rennt dann nach oben, ein ewig langer Weg (allein der Dom, den er überqueren muss, ist größer als ein Footballfeld), und doch schafft er das alles in 1 Minute?? Das schafft noch nichtmal ein Olympionike.
* Abschließend wollte ich zum Thema Spannung sagen, dass die meisten Sachen schon mindestens 3 Seiten im voraus absehbar waren. Nach dem ersten Mord bezüglich Erde konnte ich mir denken, wie die anderen Kardinäle sterben werden. Bei dem Element Luft hab ich zwar auf Ersticken getippt, aber zumindest lag ich mit verbrennen und ertränken richtig. Als es hieß, dass der Samariter der 11. Stunde eingeflogen wird wußte ich, wer das sein wird. Als der Camerlengo mit der Antimaterie kurz vor Mitternacht auf dem Petersplatz erschien wußte ich, wo er damit hin will – nicht umsonst wurde zuvor erwähnt, dass er beim Militär war und Helikopter fliegen kann. Und als Langdon sich die Kameraaufzeichnung von Kohler angehört hatte und sich seine Augen weiteten, wußte ich auch wer der wirkliche Janus war. Es wäre ja auch unlogisch gewesen, wenn es Kohler, der Direktor des Forschungsinstitutes gewesen wäre. Denn der hätte sicher nicht – nachdem Langdon schon im Vatikan war – weiter im Büro des ermordeten Wissenschaftler nach Hinweisen gesucht hätte. Wäre er Janus gewesen, der Auftraggeber, hätte er ja alles schon gewußt.
So, das waren mal die groben Punkte wieso ich diese Buch nie und nimmer als großes Meisterstück einordnen würde. Ein guter Krimi, ja. Aber sehr schlecht (teilweise nervend) geschrieben. Aber ich will damit keineswegs jemandem vom Lesen dieses Buches abraten. Man muss es vielleicht gelesen haben, um mitreden zu können und seine eigene Meinung zu bilden. Und ich denke auch nicht, dass es vergeudete Zeit war, das Buch zu lesen. Deshalb werde ich bald auch die Fortsetzung „Sakrileg“ lesen.
Gelesen: Mai 04
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Sue Grafton "C is for Corpse"
dt: Abgrundtief - C wie Callahan
Vor einiger Zeit hab ich von dieser Krimiserie gehört, bei der jeder Teil einem anderen Buchstaben "gewidmet" ist. Ich hab zwar auch den Buchstaben A, aber doch irgendwie spontan mit C angefangen, nachdem ich den gekauft hatte.
Und war auch sehr angetan, sowohl von dem Plot als auch vom Schreibstil. Hauptdarstellerin ist immer Privatdetektivin Kinsey Millhone, die verschiedenen Fällen nachgeht. Diesmal soll sie einem jungen Mann helfen, der vor einigen Monaten mit seinem Auto die Küstenstraße hinuntergedrängt wurde und nur knapp überlebte. Leider hat er dabei auch sein Gedächtnis verloren und weiß weder, welche "gefährlichen Information" er besaß, noch wer es auf sein Leben abgesehen haben könnte.
Sowohl der wahre Täter als auch der Aufbewahrungsort einer alten Mordwaffe waren Überraschungen für mich. Und ohne Überraschungen ist ein Krimi ja kein guter Krimi. Insofern: ich kann dieses Buch nur empfehlen. Viel Spaß beim mitzittern.
Gelesen: April 2004
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