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Düsteres

Joseph O'Connor (Hg.) "Yeats ist tot!"



F?nfzehn irische Autoren schreiben zusammen einen ziemlich skurrilen Kriminalroman. Jeder ein Kapitel, bei dem sowohl die Leser als auch die einzelnen Charaktere r?tseln m?ssen was die Formel Y8S=+! bedeutet und wof?r sie ?berhaupt gut ist.

Auf dem Weg zur L?sung des Falles kommen einige Menschen zu Tode, andere finden neue Identit?ten oder Lebensphilosophien. Und mittendrin der wohl ber?hmteste irische Dichter James Joye.

Zuallererst muss ich mal sagen, dass ich vom Schreibstil her nicht so gro?e Unterschiede zwischen den einzelen Autoren gemerkt habe. Ich habe zwar auch keinen gro?en Augenmerk darauf gelegt, aber beim Lesen fielen mir keine gro?en Br?che auf. Was nat?rlich dem Lesen entgegen kam.
Was jedoch zu merken war: jedes Kapitel verfolgte eine andere Figur und dessen Verwicklung in der Geschichte weiter. So als ob jedes Kapitel aus der Perspektive einer anderen Figur geschrieben wurde, somit die erste H?lfte der Kapitel.
In der zweiten H?lfte des Buches ist die Geschichte dann mit gro?en Schritten vorangeschritten, es gab noch mehr Morde und noch mehr Verwicklungen.

Was ich mich die ganze Zeit gefragt habe: war die Story-Outline irgendwie vorgegeben, oder hat wirklich einfach jeder Autor sein Kapitel und die vorhergehenden an den n?chsten weitergegeben. Ganz pragmatisch gesehen muss ja eine Art von Plan dagewesen sein, denn am Ende mussten ja alle kleinen Plots aufgel?st werden und das Verwirrkn?uel s?uberlich entwirrt sein.

Vom Hocker gerissen hat es mich nicht, aber es war ganz nett zum Lesen und auch mal eine ungew?hnliche Kriminalkom?die kann man fast sagen. F?r Fans der irischen Schriftsteller ist es sicher ein Muss, da hier wirklich 15 aktuelle Top-Schriftsteller aus Irland versammelt sind.

Gelesen: 2005
7.12.05 21:21


Jiliane Hoffmann "Cupido"



Eine Jurastudentin wird in ihrem Apartment in NYC brutal vergewaltigt und gefoltert. Der T?ter kann nie gefasst werden, er versteckte sich hinter einer Clownmaske und hinterlie? keinerlei biologische Spuren.

12 Jahre sp?ter ist die Jurastudentin Staatsanw?ltin C.J. Townsend in Florida und gemeinsam mit der Polizei hinter einem Serienm?rder her, der junge h?bsche Blondinen kidnappt, gefangenh?lt, vergewaltigt und schlie?lich auf bestialische Weise umbringt: indem er ihnen bei lebendigem Leibe das Herz aus der Brust schneidet.

Endlich kann ein Verd?chtiger gefasst werden. Im Gerichtssaal erkennt C.J. im Angeklagten die Stimme ihres Peinigers. Nun will sie erst recht alles daran setzen, dass er f?r seine Taten in der Todeszelle schmoren muss, auch wenn sie daf?r Beweise f?lschen muss.


Richtig w?tend gemacht hat mich beim Lesen mal wieder das komische Rechtssystem der USA. Dort darf zwar jeder B?rger eine Waffe tragen und z.B. in Florida schie?en d?rfen wenn sie sich auch nur im Entferntesten bedroht f?hlen.
Auf der anderen Seite sind Fahrzeugkontrollen rechtswidrig, wenn der Fahrer keine Verkehrsregel mi?achtet hat. Falls doch kontrolliert wird, darf nichts was gefunden wird gegen ihn verwendet werden. Auch wenn eine Leiche im Kofferraum gefunden wird, man kann das alles nicht gegen ihn verwenden.

Eine andere Sache, die mir in letzter Zeit in vielen B?chern aufgefallen ist: das FBI kann niemand leiden, und die ?rtliche Polizei schon gar nicht. Stattdessen steht man sich gegenseitig im Weg. In meinen Augen hat das alles damit zu tun, dass es in den USA diesen 'Starkult' gibt. Wer solch einen brisanten Fall l?st, dessen Name wird im ganzen Land bekannt (worauf nat?rlich jeder aus ist). Ich kann mich aus Deutschland an keinen einzigen Ermittler erinnern, der mal einen spektakul?ren Fall gel?st hat.

Zum inhaltlichen: spannend bis zum Schlu?, obwohl ich die ?berraschung die der dritte Teil des Buches bereit h?lt vorher geahnt habe. Tat der Spannung aber keinen Abbruch, hab nur darauf gewartet dass C.J. und Dominick auch endlich drauf kommen.

Gelesen: November 2005
20.11.05 12:16


Lois Duncan "I know what you did last summer"



Nach einer Schulfeier fahren 4 Jugendliche in angeheiterter Stimmung mit dem Auto nach Hause. Auf einer dunklen Stra?e kommt es dabei zu einem tragischen Unfall: ein kleiner Junge, der mit seinem Fahrrad unterwegs ist, wird angefahren. Aus Angst vor der Polizei leisten die vier keine erste Hilfe.
Ein Jahr sp?ter haben sie den Zwischenfall schon fast vergessen, als pl?tzlich mysteri?se Briefe auftauchen, die sie an ihr Verbrechen erinnern.

Nach diesem Buch wurde 20 Jahre sp?ter der Teen-Horror-Streifen gedreht. Die Grundidee ist auch dieselbe, allerdings ist die Story im Buch etwas weniger grausam. Auch der schwarze Mann in der Fischerkutte ist hier nicht dabei. Spannend ist die Suche nach dem Verfasser der Briefe trotzdem.

Gelesen: Januar 2005
7.10.05 15:07


Nora Roberts "Lilien im Sommerwind"



Meine Freundin ist begeisteter Roberts-Fan und schenkt mir ab und zu auch mal ein Roberts-Buch. Dieses hier bekam ich nachtr?glich zu meinem Geburtstag, und hab es dann auch gleich mal gelesen.

Titel und auch Cover w?rden ja eigentlich auf leichte Frauen-Lekt?re f?r den Sommer schlie?en lassen, aber schon der Klappentext verr?t, dass dem nicht so ist.

Es geht um Tory Bodeen, die die Gabe hat, gewisse Dinge vorher zu sehen. So auch den Mord an ihrer besten Freundin Hope. Beide M?dchen waren damals erst 8 Jahre alt.
Nun, 18 Jahre sp?ter, kehrt Tory in ihre Heimatstadt zur?ck. Sie will dort ihr Leben neu ordnen, ein Gesch?ft aufbauen und vor allem endlich den Mord an ihrer besten Freundin aufkl?ren. Hope's Familie, besonders ihre Mutter, geben immer noch Tory die indirekte Schuld an dem Mord. Nur Hope's Bruder schl?gt sich auf ihre Seite.

Teilweise war das Buch ganz sch?n grausam. Er spielt im S?den der USA, und nachdem langsam muss ich annehmen, dass es dort gang und g?be ist seine Kinder zu schlagen. Bei "Little Altars Everywhere" von Rebecca Wells ist es genauso. Vielleicht ist es aber auch auf der ganzen Welt so, und man ist sich dessen nur nicht wirklich bewu?t. Ich bekomme jedenfalls immer eine Riesenwut auf solche Typen, die ihre Frau oder Kinder z?chtigen m?ssen.
Spannend war es auch bis zum Schlu?. Es gibt zwar einen offensichtlichen Verd?chtigen, aber irgendwie denkt man doch immer noch, dass die L?sung ja nicht ganz so einfach sein kann. Oder liegt vielleicht gerade darin der Clou: es ist so einfach, dass niemand darauf wetten w?rde und was anderes annimmt? Lest einfach selbst. Ich habe meinen ersten Roberts-Roman jedenfalls sehr genossen.

Gelesen: August 2005

4.10.05 22:49


Jonathon King "Das Messer im Sumpf"



Max Freeman ist ein Ex-Cop, der nach einer Schie?erei im Dienst bei der ein Junge starb, sich in die Everglades von Florida zur?ckgezogen hat. Doch auch hier findet er keine Ruhe. Als er die Leiche eines Kindes im Sumpf findet, steht er auf der T?terliste der Polizei ganz oben. Nun liegt es an ihm, seine Unschuld zu beweisen. Das kann er aber nur, wenn er den wahren T?ter findet.

Ich fand, dass einige der Personen relativ farblos blieben, nicht ausreichend voneinander unterscheidbar beschrieben. Z.B. die ganzen Typen in den Everglades, da war f?r mich fast einer wie der andere und ich konnte mir nie zu den Namen merken, was der jetzt vorher im Buch gemacht oder gesagt hatte weil sie f?r mich fast austauschbar waren. Irgendwie hat das den Lesegenuss gemildert, da diese Personen ja doch nicht ganz unwichtig waren.

Wirklich spannend war es auch nicht. Es war ja klar, wer schlu?endlich den Fall aufkl?ren wird. Und auch der Kreis der Verd?chtigen schr?nkte sich f?r mich bald ein. Also nur ein mittelpr?chtiger Krimi.

Gelesen: August 2005
4.10.05 12:11


Charlotte Link "Die S?nde der Engel"



Gerade als Maximillian Beerbaum nach 6 Jahren aus der Psychatrie entlassen werden soll, macht sich seine Mutter Janet aus dem Staub und fl?chtet sich in die Arme ihres ehemaligen Liebhabers. Sein Zwillingsbruder Mario unternimmt mit seiner Freundin eine Reise nach Frankreich und der Vater sorgt sich, ob je wieder alles so sein wird, wie es einmal war.

Nachdem ich schon einiges von Charlotte Link geh?rt hatte, und mir schon ein Buch von ihr empfohlen wurde (Das Haus der Schwestern), hab ich dieses hier mal aus der W?hlkiste gerettet. Im Laufe der Geschichte werden mehrere Erz?hlstr?nge miteinander verkn?pft, kleine Geschichten die doch alle irgendwie zusammengeh?ren.
Spannend war das Buch schon, einige Sachen konnte man sich aber bereits im voraus denken, z.B. wieso Janet panisch nach Frankreich reist. Nettes Buch, aber nichts was mich umgehauen oder tief beeindruckt hat.

Gelesen: Mai 2005
30.6.05 16:40


Henning Mankell "Wallanders erster Fall"



Da dieses Buch chronologisch vor den anderen kommt, habe ich dieses nun auch zuerst gelesen. Mein erster Mankell also.
Er ist hier erst 21 Jahre alt, und am Beginn des Buches noch Ordnungspolizist, der aber durch Zufall bei den Ermittlungen f?r einen Kriminalfall miteinbezogen wird. Er war es n?mlich, der die Leiche entdeckt hat.
Im Buch werden mehrere F?lle erz?hlt, zwischen denen manchmal Jahre liegen. Auch wenn ich normalerweise einen kompletten Roman Kurzgeschichten vorziehe, fand ich dieses Buch doch sehr gut zu lesen, da die Aufkl?rung der F?lle dennoch detailliert waren. Und auch spannend.

Aufgefallen ist mir, dass die Syntax ja relativ einfach ist, sehr kurze S?tze und diese sind nicht irgendwie kunstvoll miteinander verbunden. Sondern eine sehr einfache Sprache. Dennoch ganz angenehm zu lesen. Das ist irgendwie wohl auch sein Stil schein mir, zu schreiben wann genau Wallander aufgestanden ist, sich geduscht hat, einen Kaffee getrunken hat und dann zum Polizeipr?sidium gefahren ist und wann er dort angekommen ist. Lauter Dinge, die f?r die Story eigentlich vollkommen unwichtig sind und eigentlich nur F?llstoff. Aber das soll die Figur wahrscheinlich menschlicher machen. Gest?rt hat es mich nicht. Nur einige Wiederholungen fand ich unn?tig, wenn Wallander immer wieder den Fall kurz zusammenfasst (f?r die Leser, die vorher nicht genau aufgepasst haben gibt es also noch einmal eine Zusammenfassung). Einmal ist ok, aber zu oft sollte das nicht sein.

Gelesen: Juni 2005
30.6.05 16:34


Dean Koontz "False Memory"



Ich bin ja ein gro?er Fan von Stephen King, und man sagte mir schon ?fter mal, dass ich dann sicher auch Dean Koontz m?gen werde. Das erste Buch, dass ich durch Bookcrossing erhielt, war dann auch ein Dean Koontz, aber irgendwie hat es dennoch 1,5 Jahre gedauert, bis ich es dann endlich mal zur Hand genommen habe. H?tte ich vielleicht schon fr?her tun sollen, dieses Buch hier war n?mlich richtig gut.

Die weibliche Hauptperson leidet an Autophobia, Angst vor sich selbst. Angst vor ihrem Spiegelbild, dass sie sich selbst oder ihrem geliebten Ehemann verletzt, t?tet.
Ihre beste Freundin leidet an Klaustrophobie, ihr Schwager ist suizid-gef?hrdet. Diese hohe Dichte an Phobien ist kein Zufall, und Psychater Dr. Ahriman hat mit all dem eine Menge zu tun - er hat noch eine offene Rechnung zu begleichen.

Mehr kann man wohl nicht verraten, ohne anderen den Spa? am Lesen zu nehmen. Man kann sicher dr?ber streiten, ob alles was hier passiert, wirklich m?glich ist. Aber ich denke das ist gar nicht die Frage. In King's B?chern geschehen auch viele ?bersinnliche Dinge, an die ich nicht glaube, und dennoch habe ich Spa? an der Story. Man muss es einfach akzeptieren und sich drauf einlassen. Ich fand dieses Buch unglaublich spannend und konnte es kaum aus der Hand legen weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Ich hab auch was gemacht, was ich selten tue: nach hinten gebl?ttert um zu schauen welche Namen dort noch vorkommen (d.h. wer bis dahin ?berlebt). Das Ende hab ich vorher aber nat?rlich nicht gelesen, sonst ist ja der ganze Spa? weg.

Gelesen: Mai 2005

5.6.05 13:32


Ruth Rendell "From Doon with Dead"


dt: Alles Liebe vom Tod

Dies ist der erste Fall, den Inspektor Wexford souver?n l?ste. Spielt zwar schon in den 60er Jahren (und wurde auch da geschrieben), was aber nicht unangenehm auff?llt. Gut, die Polizei muss noch im Telefonbuch recherchieren statt im Internet und sie k?nnen innerhalb eines Tages herausfinden, wer in ihrer Kleinstadt einen bestimmten Lippenstift gekauft hat. Das w?r ja heutzutage schon schwieriger zu bewerkstelligen.

Dieser Lippenstift ist ein wichtiges Beweisst?ck, da es neben der Leiche der eher unscheinbaren Hausfrau Margaret gefunden wurde. Wexford kriegt heraus, dass es in ihrer Vergangenheit einen gewissen Doon gab, der wohl sehr eifers?chtig war. Bald ist f?r ihn klar, dass dies der T?ter sein muss - doch wer ist Doon?? Die Aufl?sung ist leicht ?berraschend f?r den Leser, man wei? also wirklich bis zum Schlu? nicht wer es denn nun war. Ein perfekter Krimi also.

Gelesen: Juli 2004
2.6.05 23:02


Ingrid Noll "Die H?upter meiner Lieben"



Lang lang hab ich nach diesem Buch gesucht. Den Film dazu eher zuf?llig mal im Fernsehen gesehen, aber f?r sehr gut befunden. Und festgestellt, dass Heike Makatsch sich wirklich vom Viva-Girlie zur guten Schauspielerin entwickelt hat.

Besagte Heike spielt auch die Erz?hlperson im Roman: Maya. Sie w?nscht sich das, was ihre beste Freundin Cora hat aber nicht zu sch?tzen wei?: eine intakte, liebevolle Familie. Nachdem sie ihren Bruder erschossen hat und ihre Mutter deshalb in der Klapse landet (der Vater ist schon vor vielen Jahren aus ihrem Leben verschwunden), wird sie sogar in Cora's Familie aufgenommen und ist gl?cklich wie nie zuvor in ihrem Leben.
Bald darauf gr?ndet sie - ungeplant - eine eigene Familie. W?hrend sie aber das nicht gewollte Baby sehr lieb gewinnt, hat sie von ihrem Mann bald schon die Nase voll und zieht lieber wieder zu Cora, die sich mittlerweile einen Million?r geangelt hat und in der Toskana residiert.

Vor diesem Doppelpack - der sp?ter mit der Haush?lterin Verst?rkung erh?lt - sind keine M?nner sicher. Entweder werden sie ins Bett gezerrt oder um die Ecke gebracht - oder beides. Mayas Sohn Bela ist das einzige m?nnliche Wesen, das verschont wird.

Vor allem der Schreibstil gef?llt mir, auch wenn es doch eher ein d?sterer Inhalt ist kann man doch hier oder da schmunzeln. Nett auch die Idee, dass jedes Kapitel eine Farbe als ?berschrift hat und immer in der 'heutigen' Zeit beginnt und Maya dann auf die Ereignisse zur?ck blickt.

Gelesen: Juli 2004
2.6.05 23:55


John Grisham "The Summons"



Ray Atlee, Jura-Professor an der Uni, findet seinen 79j?hrigen Vater und ehemaligen Richter in dessen Studierzimmer. Tot. Nach diesem kleinen Schock - der Vater litt schon lange an Krebs - trifft ihn ein viel gr??erer, als er Kartons voller Geld findet. 3 Mio Dollar insgesamt, die er kurzerhand versteckt und weder seinem Bruder, dem Freund der Familie noch dem Finanzamt davon erz?hlt. W?hrend er recherchiert, woher das viele Geld stammen k?nnte merkt Ray, dass mindestens noch eine andere Person um das Geld wei?. Und die verfolgt ihn, bricht in seine Wohnung ein, schickt anonyme Briefe und schmei?t Ziegelsteine durchs Fenster. Das Geld hat ihm also bisher nur Angst und schlaflose N?chte eingebracht und Ray muss sich fragen, ob es das alles wert ist.

Das Buch ist gut, aber nicht super. Die Handlung l??t ein klein wenig die Spannung vermissen, bis auf das Ende, das dann doch noch eine kleine ?berraschung bereit h?lt.
Und die Moral von der Geschicht: Gier und Geiz lohnen sich nicht.

Gelesen: Juni 2004
2.6.05 22:56


Eva Maaser "Der Moork?nig



Die Story spielt Anfang des 19. Jahrhunderts, als es einige Ver?nderungen im M?nsterland gab. Die Bisch?fe mussten ihren langen Hut nehmen, die Preu?en wurden nach kurzer Herrschaft von den Franzosen vertrieben, eroberten sich das Gebiet aber bald zur?ck.
Inmitten dieser Zeit w?chst Jan Droste auf, ein kleiner Junge der sp?t sprechen und laufen lernte aber keineswegs zur?ckgeblieben ist. Er ist nur irgendwie - anders. Von den Tieren auf dem elterlichen Hof wird er gemieden und auch von den Menschen mit seltsamen Blicken bedacht, als er 1-2 Mal unheilvolle Dinge vorhersieht. Danach ist Jan so klug, die Klappe zu halten. Es glaubt ihm sowieso keiner. Stattdessen versucht er, das Ungl?ck auf eigene Faust zu verhindern. Er muss aber bald lernen dass Gott ihn nicht so recht beim Schicksalspielen mitmachen l??t. Einzig Lehrer Clemens, der Jans Gabe des "Sp?kenkiekens" geh?rt hat, versucht den Jungen zu f?rdern und bringt ihm die Philosophen nahe.

Das war dann auch der Teil, den ich weniger spannend fand. Weil mir Eva Maaser zu viel philosophisches Zeugs hineingepackt hatte und ich auch nicht recht Lust hatte die Seiten zweimal zu lesen um alles richtig zu verstehen. Es war noch interessant die Interpretations des Ausspruchs "Cogito ergo sum" zu h?ren, aber das h?tte auch reichen sollen.

Nach dem Bronte-Ring war ich ja perfekt eingestimmt auf das 19. Jhd und Moorlandschaften. Nur kommen hier ebenso viele Leute ums Leben wie im Bronte-Buch, und das macht es doch zu einem eher depressiv-wirkenden Buch. Ja, ich wei? dass die Sterblichkeitsrate vor 200 Jahren ungleich h?her war als jetzt, aber trotzdem... Nur Ungl?ck macht auf die Dauer auch keinen Spa?.

Insgesamt fand ich den ersten Teil sehr spannend, auch die Beschreibung des Lebens in der damaligen Zeit war interessant. Ich komme zwar nicht vom M?nsterland, doch beide Elternteile kommen mehr oder weniger von Bauernh?fen, so dass ich auf diesem Gebiet nicht ganz unbedarft bin. Die letzten 100 Seiten fand dann nicht mehr so gut. Abgesehen vom philosphischen Teil wird auch irgendwie kein Spannungsbogen mehr aufgebaut. Deshalb schlie?e ich mich der Meinung eines Amazon-Rezensenten an, der schrieb "Vielversprechende Idee verliert sich in Nebenhandlung".

Gelesen: Juni 2004
2.6.05 22:54


James Tully "Die Verbrechen der Charlotte Bronte und das Geheimnis von Haworth"



Mein zweiter Buchring von Bookcrossing ist ein Buch ?ber das Leben der Bronte-Geschwister. Alte Aufzeichnungen der Dienstmagd Martha werfen ein ganz neues Licht auf die ?berlieferte Geschichte, nachdem die drei Schwestern innerhalb weniger Jahre alle an der Schwindsucht gestorben sind. Martha hingegen behauptet dass sowohl sie als auch ihr Bruder vergiftet worden seien. Und zwar von Arthur Bell Nicholls, der als Hilfspfarrer den Vater der Brontes unterst?tz hat. Angefangen hat es mit Branwell, der aus dem Weg geschafft werden musste um die Aff?re zwischen Arthur und Emily nicht zu verraten. Als letztere davon erfuhr - und noch dazu glaubte schwanger zu sein - musste sie nur 3 Monate nach ihrem Bruder auch sterben. Als n?chstes war Anne dran, der sich Emily vor ihrem Tod noch anvertrauen konnte. Auch sie wu?te von der Vergiftung ihres Bruders und bef?rchtete, dass selbiges mit ihrer Schwester geschehen war. Anne aber wurde nicht von Arthur vergiftet sondern von ihrer eigenen Schwester Charlotte!!!! Diese hat dann einige Jahre sp?ter Arthur geheiratet, wurde aber kurz darauf ebenfalls von ihm vergiftet da er sie endlich vom Hals haben wollte und eigentlich nur scharf auf ihr Geld war, das er schlie?lich auch bekam. Martha wei? um diese Dinge zum einen weil sie die ganze Zeit im Bronte-Haus gelebt hat, zum anderen weil sie selbst jahrelang eine Aff?re mit Arthur unterhielt.

Ich hab das Buch in gut 24 Stunden ausgelesen. Gut, das mag auch daran gelegen haben dass ich mehr oder weniger ans Bett respektive Couch gefesselt war. Aber sicherlich auch am Buch, dass ich sehr spannend fand. Ich wu?te vorher nicht gerade viel von den Brontes, in welcher Reihenfolge und mit welchem Abstand sie gestorben sind. Somit blieb f?r mich die Spannung erhalten.
Die Erkl?rungen klingen sehr logisch und man kommt gar nicht umhin sich zu fragen, wie viel davon denn nun der Wahrheit entspricht. Die vielen Todesf?lle in recht kurzer Zeit sind jedenfalls schon sehr auff?llig. Sicher, man k?nnte auch an eine vererbte Krankheit denken. Aber Charlotte ging es ja die ganzen Jahre zwischen dem Tod ihrer Schwestern und ihrer Heirat recht gut. Und pl?tzlich wird dann auch sie krank...

Sicher ist jedenfalls, dass Martha sp?ter mit Arthur nach Irland ging und ihn sp?ter immer wieder besucht hat. Nachzulesen auch bei www.bronte.info Wieso sollte er ein einfaches Dienstm?dchen zu sich einladen, wenn da nicht mehr war?? Unlogisch war f?r mich die Entscheidung von Martha, nachdem sie aus Irland nach Haworth zur?ck gekehrt war und dort eher ungl?cklich war und gar zu ihrer Schwester fl?chtete - wieso dann nicht beim n?chsten Besuch in Irland nicht einfach dageblieben ist. Der Grund, dass sie Haworth vermi?t, traf zu dem Zeitpunkt ja wohl nicht mehr zu.
Stutzig machte mich auch, dass Martha trotz der jahrelangen Aff?re kein einziges Mal schwanger wurde. Und sie schrieb ja, dass sie jede M?glichkeit zum Rendezvous nutzen. H?rt sich nicht an, als ob sie darauf geachtet hat ob es gerade 'sichere' oder eher 'unsichere' Tage f?r eine Empf?ngnis waren.

Ich fragte mich ebenfalls, wieso Emily nach anf?nglicher Zur?ckhaltung - sie war schlie?lich streng gl?ubig erzogen - dann doch die S?nde von Sex vor der Ehe begangen hat? Und das nicht nur einmal!!

Negativ anzumerken h?tte ich nur eine Sache: die endlose Wiederholung des Faktes, dass Martha viel gl?cklicher war wenn Charlotte verreist war weil sie dann weniger zu tun hatte und sich mit Arthur treffen konnte nervt nach einer gewissen Zeit. Sp?testens nach den ersten drei Malen hat der Leser das kapiert.

Nachdem ich das Buch fertig hatte, war ich jedenfalls ganz wild darauf im Internet zu recherchieren, was dort so ?ber das Leben der Brontes geschrieben wird. Dort steht ja z.B., dass die Ehe zwischen Charlotte und Arthur kurz aber sehr gl?cklich war. Was ich anzweifle, zumindest wenn die zitierten Briefe-Passagen an Ellen Nussey echt waren. Ein Mann, der seine Frau derart kontrolliert - das kann einfach keine gl?ckliche Ehe gewesen sein!

Arme Charlotte, aber andererseits war sie ja auch kein Engel und ich wei? gar nicht ob ich ihre B?cher jetzt ohne dieses Wissen im Hinterkopf noch genie?en kann. Hab dann mal direkt meinen Buchbestand durchsucht und festgestellt, dass ich bis auf "The Tenant of Wildfell Hall" von Anne alle Bronte-B?cher habe. Hatte bisher noch nie recherchiert, was die alles geschrieben haben.
Ich musste auch gleich mal in meine Ausgabe von "The Professor" schauen, die auch das Vorwort von Arthur B. Nicholls enth?lt. Und mein "Wuthering Heights" ist leider die von Charlotte bearbeitete Version. Schade, aber trotzdem mal schauen ob man merkt, dass dieses Buch sowohl von Branwell als auch Emily geschrieben wurde.
Man kann ?brigens auch alle B?cher komplett im Internet finden (und das auch ganz legal, da ja das Copyright 70 Jahre nach dem Tod des Autors erlischt).

Mein Fazit: sehr flott zu lesen, sehr spannend, sehr informativ und nachvollziehbar. F?r Bronte-Fans sicher ein Muss, auch wenn der Mythos dadurch vielleicht etwas zerst?rt wird. Mich hat es jedenfalls neugierig gemacht, aber die Wahrheit und nichts als die Wahrheit wird wohl niemand erfahren, nachdem der Autor dieses Buches nun auch schon das Zeitliche gesegnet hat.

Gelesen: Mai 2004
2.6.05 22:45


Dan Brown "Illuminati"



Von der allgemeinen ?Hysterie? um Dan Brown hab ich mich mal anstecken lassen und wollte dann auch unbedingt ?Illuminati? lesen. Hab vorher ja nur Gutes dr?ber geh?rt.

Ganz ehrlich: ich war entt?uscht. Jaja, es ist spannend. Okay. Und es ist fl?ssig zu lesen, auch nicht unwichtig.
Aber ich hab mir einfach an viel zu vielen Stellen gedacht ?Geh, bitte...?

* Das f?ngt schon an auf Seite 70, wo sich 2 M?nner ?ber den Mord an einem Wissenschaftler unterhalten. Der Protagonist Robert Langdon sagt ?Sie glauben, dass Vetra wegen seiner Arbeit ermordet wurde?? Ja hallo, wegen was denn sonst? Der Mann lebte in dieser Forschungseinrichtung und hat im Grunde nur gearbeitet oder geschlafen. Wegen was soll er denn sonst ermordet worden sein??

* Das wird aber bereits auf S. 71 getoppt, wo Langdon auf den Satz ?Der Morder hat etwas gestohlen.? antwortet: ?Gestohlen?? Nee, ist klar, ich hab auch noch nie davon geh?rt, dass jemand umgebracht wurde und dann bei der Gelegenheit auch gleich noch was gestohlen wurde. Passiert eigentlich NIE. Zugegeben, WAS dann gestohlen wurde war nicht ?bliches Diebesgut, aber darum geht es ja nicht.

* Langdon unterh?lt sich mit Vittoria, der weiblichen Protagonistin, ?ber Religion. Sie ist der Meinung, dass es davon abh?ngt wo man geboren ist an welche Religion man glaubt. Langdon ist ?ber diese Theorie sehr erstaunt. Ich hab mir an der Stelle dasselbe wie Vittoria gedacht ?Ist das nicht offensichtlich?? F?r Langdon ist es anscheinend nicht offensichtlich, dass wenn man als Baby getauft wurde, die Eltern, Verwandten und andere Bekannte christlich sind und am Sonntag in die Christenlehre zum Pfarrer geschickt wird, dass man dann automatisch zum Christen wird. Sicher, es gibt einige die im Erwachsenenalter konvertieren und einen anderen Glauben annehmen. Aber es sind nicht alle wie Cassius Clay, und zum gr??ten Teil ist es wirklich einfach Zufall, je nachdem in welchen Glauben man hineingeboren wird an was man glaubt.

* Was uns Langdon ?ber die Illuminati erz?hlt, vor allem die Geschichte mit dem Zeichen der Illuminati auf der US-Dollarnote, ist ein alter Hut. Hab ich schon zig-Mal vorher geh?rt. Und doch verkauft uns der Autor hier das als Super-Sensation, als ob er das herausbekommen h?tte. Die H?lfte von dem was mir hier ?ber die ?Illuminati? erz?hlt wurde kenn ich seit ich den ?23? gesehen habe.

* Langdon scheint eh ein bi?chen schwer von Begriff zu sein. Auf der Suche nach der ersten Kirche vom ?Pfad der Erleuchtung? kommt er erst zum Panthenon und findet dann heraus, dass wohl doch eine andere Kirche der erste ?Altar der Wissenschaft? ist. Beim Panthenon wurden alle Statuen beseitigt, und somit w?rde es dort keinen Wegweiser zur zweiten ?Haltestelle? auf dem Pfad geben. Er kommt allerdings nicht auf die Idee, dass es bei dieser Kirche hier nicht der Fall ist, dass hier ja noch alle Statuen intakt sind. Darauf muss ihn erst Vittoria hinweisen, und dann f?llt ihm wieder ein ?Ach ja, hier ist ja der Beginn des Pfades, nicht beim Panthenon.? Und der Mensch ist Harvard-Professor?

* ?berhaupt ist er ein sehr ?wunderlicher? Mensch. Alle paar Seiten kommen S?tze vor wie: ?Was sich seinen Augen bot ?bertraf seine k?hnsten Vorstellungen.?, ?Er stimmte also, der Pfad der Erleuchtung existierte noch.?, ?Er konnte es gar nicht glauben, die Illuminati waren noch nicht ausgestorben?. Ok, ich hab es schon am Anfang des Buches kapiert, dass die alte Bruderschaft und alles damit verbundene eigentlich als ?tot? gegolten hat. Ich muss jetzt nicht das ganze Buch ?ber lesen, wie verwundert olle Langdon ist, wenn er ein kleines Detail entdeckt, dass was mit den Illuminati zu tun hat.

* Wiederholungen mag der Brown eh sehr. Und reduntantes Zeugs. Er h?tte sich locker 200 Seiten sparen k?nnen von dem 700 Seiten-W?lzer, wenn er auf sowas verzichtet h?tte. Denn zum einen erz?hlt er uns Dinge, die er vor 3 Seiten schon gesagt hat. Und ich hatte auch schon am Anfang kapiert, was die 4 Elemente der Wissenschaft sind, er muss das nicht jedes Mal wiederholen. Zum zweiten schreibt er z.B. ?ber den Petersdom, dass der Innenraum Platz f?r 60.000 Gl?ubige bietet ?hundertmal mehr, als die Vatikanstadt ? der kleinste Staat der Welt ? Einwohner hatte.? Die Sache mit dem kleinsten Staat der Welt sollte doch eigentlich bekannt sein und ist v?llig ?berfl?ssig zu erw?hnen. Im Gegenteil, ich (der Leser) komm mir eher so vor, als ob mich der Autor f?r bl?d h?lt. Genauso komme ich mir vor, wenn der Autor eine Andeuttung macht, nur im nachgeschobenen Nebensatz dann doch deutlich zu werden. Ich hatte die Andeutung auch schon verstanden!! Was ist der Sinn der Sache, es dann nochmal deutlich zu machen ? f?r die ganzen Bl?den, die es nicht verstanden haben?? Wieso macht er dann ?berhaupt ne Andeutung? H?tte er sich dann auch sparen k?nnen. Durch das deutlich werden hat er den Reiz der Andeutung jedenfalls kaputt gemacht.

* Einen inhaltlichen Fehler hab ich auch gefunden: der Petersplatz ist die 2. Haltestelle auf dem Pfad, von dort f?hrt ein Wegweiser direkt nach Osten. Von der 3. Stelle f?hrt der n?chste Wegweiser wieder direkt nach Westen. Korrigiert mich, wenn ich hier falsch liege, aber m??te dann der Weg nicht wieder direkt zur?ck zum Petersplatz f?hren?? Stattdessen liegt die 4. Stelle s?dwestlich.

* Eine andere Frage: ganz weit unter dem Petersdom, an Petrus Grab, ist es 23:55. Der Camerlengo rennt dann nach oben, ein ewig langer Weg (allein der Dom, den er ?berqueren muss, ist gr??er als ein Footballfeld), und doch schafft er das alles in 1 Minute?? Das schafft noch nichtmal ein Olympionike.

* Abschlie?end wollte ich zum Thema Spannung sagen, dass die meisten Sachen schon mindestens 3 Seiten im voraus absehbar waren. Nach dem ersten Mord bez?glich Erde konnte ich mir denken, wie die anderen Kardin?le sterben werden. Bei dem Element Luft hab ich zwar auf Ersticken getippt, aber zumindest lag ich mit verbrennen und ertr?nken richtig. Als es hie?, dass der Samariter der 11. Stunde eingeflogen wird wu?te ich, wer das sein wird. Als der Camerlengo mit der Antimaterie kurz vor Mitternacht auf dem Petersplatz erschien wu?te ich, wo er damit hin will ? nicht umsonst wurde zuvor erw?hnt, dass er beim Milit?r war und Helikopter fliegen kann. Und als Langdon sich die Kameraaufzeichnung von Kohler angeh?rt hatte und sich seine Augen weiteten, wu?te ich auch wer der wirkliche Janus war. Es w?re ja auch unlogisch gewesen, wenn es Kohler, der Direktor des Forschungsinstitutes gewesen w?re. Denn der h?tte sicher nicht ? nachdem Langdon schon im Vatikan war ? weiter im B?ro des ermordeten Wissenschaftler nach Hinweisen gesucht h?tte. W?re er Janus gewesen, der Auftraggeber, h?tte er ja alles schon gewu?t.

So, das waren mal die groben Punkte wieso ich diese Buch nie und nimmer als gro?es Meisterst?ck einordnen w?rde. Ein guter Krimi, ja. Aber sehr schlecht (teilweise nervend) geschrieben. Aber ich will damit keineswegs jemandem vom Lesen dieses Buches abraten. Man muss es vielleicht gelesen haben, um mitreden zu k?nnen und seine eigene Meinung zu bilden. Und ich denke auch nicht, dass es vergeudete Zeit war, das Buch zu lesen. Deshalb werde ich bald auch die Fortsetzung ?Sakrileg? lesen.

Gelesen: Mai 04
2.6.05 22:40


Sue Grafton "C is for Corpse"


dt: Abgrundtief - C wie Callahan

Vor einiger Zeit hab ich von dieser Krimiserie geh?rt, bei der jeder Teil einem anderen Buchstaben "gewidmet" ist. Ich hab zwar auch den Buchstaben A, aber doch irgendwie spontan mit C angefangen, nachdem ich den gekauft hatte.

Und war auch sehr angetan, sowohl von dem Plot als auch vom Schreibstil. Hauptdarstellerin ist immer Privatdetektivin Kinsey Millhone, die verschiedenen F?llen nachgeht. Diesmal soll sie einem jungen Mann helfen, der vor einigen Monaten mit seinem Auto die K?stenstra?e hinuntergedr?ngt wurde und nur knapp ?berlebte. Leider hat er dabei auch sein Ged?chtnis verloren und wei? weder, welche "gef?hrlichen Information" er besa?, noch wer es auf sein Leben abgesehen haben k?nnte.
Sowohl der wahre T?ter als auch der Aufbewahrungsort einer alten Mordwaffe waren ?berraschungen f?r mich. Und ohne ?berraschungen ist ein Krimi ja kein guter Krimi. Insofern: ich kann dieses Buch nur empfehlen. Viel Spa? beim mitzittern.

Gelesen: April 2004
2.6.05 22:26


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