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Anna Quindlen "Familiensache"



Kate und Ellen Gulden hatten nie eine besonders enge Beziehung zueinander. Wie viele T?chter war Ellen eher 'Papa's M?del' und immer darauf bedacht, ihm zu gefallen. Kate hingegen war einfach die liebevolle Hausfrau und Mutter, die immer da war und alles ungefragt erledigte; die aber nie aus ihrem Schatten heraus trat.

Nachdem Ellen ihr College beendet hat und gerade einen guten Job bei einer Zeitschrift gefunden hat, bekommt ihre Mutter eine schreckliche Diagnose: sie hat Krebs im fortgeschrittenen Stadium. Und ben?tigt die Hilfe ihrer Tochter, so jedenfalls will es der Vater. Ellen ist gar nicht begeistert davon, ihr Leben in New York aufzugeben, um ihre kranke Mutter zu pflegen. Aber sie macht es dennoch, denn eines ist sie nicht: herzlos.

W?hrend der n?chsten Wochen und Monate pflegt sie also ihre Mutter, und lernt sie dabei besser kennen als in ihren 24 Jahren zuvor. Gerade mal ein halbes Jahr nach der Diagnose stirbt Kate, f?r sie ist es zu dem Zeitpunkt eine Erl?sung von ihren mittlerweile unertr?glichen Schmerzen.

Bei der Obduktion wird festgestellt, dass Kate an einer ?berdosis Morphium starb. Da Ellen sich rund um die Uhr um sie k?mmerte, wird sie dann unter Mordverdacht verhaftet. Wollte sie ihre Mutter von ihren Schmerzen befreien und leistete unerlaubte Sterbehilfe?

Dieses Buch brachte mich stellenweise sehr zum Nachdenken. Nicht wegen der Krankheit, sondern weil ich mich oft fragen musste, ob ich meiner Mutter oft genug zeige dass ich sie lieb habe und dankbar bin, dass sie mich so gut aufgezogen hat und ich eine beh?tete Kindheit hatte. Macht man viel zu selten, und ich bin auch keine Person, die ihre Gef?hle immer so direkt ausdr?ckt. Aber man kann es sich ja mal vornehmen.

Gelesen: Oktober 2005
16.10.05 22:09
 


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