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Christian Mikunda
"Kino spüren. Strategien der emotionalen Filmgestaltung"
Dieses Buch habe ich für eine Universitäts-Vorlesung gelesen, der von eben diesem Hr. Mikunda gehalten wurde. Generell muss ich sagen, dass mir die Vorlesung besser gefallen hat als das Buch. Lag vielleicht daran, dass ich das Buch ja nur in Vorbereitung für die Prüfung gelesen hab und das Meiste eh schon live gehört hatte. Zum anderen auch daran, dass in der Vorlesung viel mehr filmische Beispiele gebracht wurden.
Hier im Buch werden zwar auch zahlreiche Beispiele gebracht, aber eben nur beschrieben. Und einen Filmausschnitt anzuschauen oder einen Filmausschnitt durch Bilder und Texte beschrieben zu bekommen ist doch ein Unterschied.
Wie der Untertitel schon andeutet geht es in diesem Buch darum, verschiedene Strategien und Taktiken von Filmemachern zu erklären, die speziell darauf abzielen, die Emotionen des Publikums anzusprechen. Denn ein guter Film ist nur der, der beim Zuseher auch Emotionen auslöst - egal welcher Art. Hier werden Filme also mit Hilfe der Psychologie interpretiert.
Spannend fand ich vor allem die Tatsache, dass man manche Dinge unbewußt eh schon wußte und oftmals gesehen hatte, sich aber nie Gedanken darüber gemacht hatte, es bewußt aufgenommen. Interessant war ebenfalls zu erfahren, dass viele Dinge auch von den Filmemachern nicht bewußt getan werden sondern einfach so in den Film einfließen, eben weil auch die Filmemachern diese Strategien nur unterbewußt anwenden. Aber sie wenden sie an, und darum geht es ja letztendlich.
Empfehlen ist dieses Buch für alle Filmstudenten (nur bedingt für Psychologiestudenten, da es mehr um Filme als um Psychologie geht), aber auch für Filminteressierte, die Filme besser verstehen wollen. Viele Grundbegriffe werden geklärt, und alles ist leicht verständlich - also populärwissenschaftlich - erklärt. Dies wird Mikunda oft auch angekreidet; dass er nicht wissenschaftlich genug schreibt und deshalb nicht ernst zu nehmen ist. Ich finde: lieber verständlich schreiben, so dass die Leser am Ende des Buches auch etwas davon hatten als so kompliziert, dass es keiner versteht und auch keiner gerne liest.
Gelesen: Januar 2005
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Robert Rodi "The Birdcage - Ein Paradies für schrille Vögel"
Zwei alternde Tunten betreiben zusammen den Drag-Queen-Nachtclub "The Birdcage", der eine als Geschäftsführer, der andere als Hauptattraktion des Abends.
Eines Tages tauchts Armands Vergangenheit in Form seines Sohnes Val auf (ein einmaliger Fehltritt). Er möchte seine Braut und ihre Eltern seiner Familie vorstellen. Allerdings sind die Schwiegereltern erzkonservativ, und würden sicher nie Drag-Queens in der Familie akzeptieren. Also müssen die beiden Paradiesvögel für einen Abend sich so 'normal' wie möglich geben.
Im Vergleich zu anderen "Büchern zum Film", die ich in letzter Zeit gelesen habe, war dieses hier mal wieder ganz gut. Es werden nicht einfach nur Dialoge aus dem Drehbuch übernommen, sondern die ganze Sache noch etwas beschrieben, so dass man sich die Personen und Schauplätze auch ohne den Film gesehen zu haben ganz gut vorstellen konnte. Meine Lieblingsfigur war ja der kleine spanische Hausdiener, im Film herrlich gespielt von Hank Azaria.
Gelesen: Januar 2005
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Lois Duncan "I know what you did last summer"
Nach einer Schulfeier fahren 4 Jugendliche in angeheiterter Stimmung mit dem Auto nach Hause. Auf einer dunklen Straße kommt es dabei zu einem tragischen Unfall: ein kleiner Junge, der mit seinem Fahrrad unterwegs ist, wird angefahren. Aus Angst vor der Polizei leisten die vier keine erste Hilfe.
Ein Jahr später haben sie den Zwischenfall schon fast vergessen, als plötzlich mysteriöse Briefe auftauchen, die sie an ihr Verbrechen erinnern.
Nach diesem Buch wurde 20 Jahre später der Teen-Horror-Streifen gedreht. Die Grundidee ist auch dieselbe, allerdings ist die Story im Buch etwas weniger grausam. Auch der schwarze Mann in der Fischerkutte ist hier nicht dabei. Spannend ist die Suche nach dem Verfasser der Briefe trotzdem.
Gelesen: Januar 2005
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Eoin Colfer "Artemis Fowl"
Erst 12 Jahre alt, hat es Artemis Fowl (Sohn einer reichen irischen Gangsterfamilie) doch bereits faustdick hinter den Ohren. Und den Mund noch nicht voll genug. Denn nun will er auch noch an den Goldschatz der Elfen heran, der tief unter der Erde liegt. Die lassen sich das natürlich nicht so einfach gefallen, und schicken ein Spezialisten-Team nach oben, um Artemis zu bekämpfen.
Ich hab's gelesen, weil viele schon davon gesprochen haben und einige diese Bücher auch für besser halten als Harry Potter. Das würde ich nicht so sehen, bei Harry Potter gibt es ganz einfach viel mehr Details und da ist auch viel mehr dran an der Geschichte. Das kommt hier alles doch etwas zu kurz. Unterhaltsam war es dennoch, und ich finde es eigentlich zur Abwechslung auch ganz gut, dass hier die Hauptperson mal eine nicht ganz so liebenswürdige und positive Figur ist.
Gelesen: Januar 2005
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Cindy Blake "Foreign Correspondents"
Carl aus New York und Clare aus London beginngen über den Atlantik hinweg eine Brieffreundschaft, die bald mehr als nur eine platonische Freundschaft wird. Sehnsüchte erwecken in den beiden, und bald auch der Wunsch, sich zu treffen. Wird ihr erstes Treffen enttäuschend oder vergnügt enden? Und sind sie wirklich die, die sie vorgeben zu sein?
Ich fand gut, dass das Buch nicht nach dem ersten Treffen der beiden zu Ende war, sondern die Story doch etwas verwickelt war und dann immer noch wieder weiterging, wo man dachte dass das nun aber das HappyEnd sein müsste.
Es war also nicht alles vorhersehbar, das Ende war dann aber doch so wie ich es mir schon ab der Mitte des Buches etwa gewünscht hatte.
Gelesen: Januar 2005
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Judy Astley "Size Matters"
Jay führt eine Familie und ein Geschäft. Bei dieser Doppelbelastung ist es klar, dass ihr Leben, ihr Aussehen und ihre Garderobe nicht so perfekt ist wie das von Cousine Delphine. Diese kommt nach Jahren zurück in die Heimat und bittet Jay, alles für ihre Wiederkehr vorzubereiten. Eigentlich schmeckt Jay dieses Herumkommandieren gar nicht, aber da sie eine gute Seele ist macht sie es dennoch.
Aber wenigstens ein paar Kleidergrößen will sie bis Delphines Ankunft noch verlieren, und probiert deshalb mehrere Diäten aus. Ob eine davon helfen wird?
Es ist ein relativ kurzes Buch, und so ganz hat mir die Geschichte nicht gefallen. Teilweise passieren komische Dinge die ich nicht so ganz nachvollziehen kann (vor allem die Neben-Stories mit den Kindern). Einzig ihre Diätarten und deren Erfolge waren etwas interessant. Ich hab ja noch nie eine richtige Diät gemacht, wie man sie in diversen Zeitschriften findet. Mein Motto ist immer: ess etwas weniger (und vor allem nicht soviel Süßes) und vor allem Sport machen. Sonst bringt das beste Fasten nichts. Dieses Motto hab ich dann im Sommer auch befolgt und somit in 2 Monaten 6 Kilos abgenommen. Ich hoffe, dass es noch mehr werden!
Gelesen: Juni 2005
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John Masefield "The Midnight Folk / Box of Delight"
(Ich hatte ein Buch, in dem beide Bände zusammen waren)
Diese beiden Geschichten erinnern vielleicht im ersten Moment ein wenig an den Harry-Potter-Hype, wurden aber bereits vor ca. 80 Jahren geschrieben. Es geht hier um den kleinen Kay Harker, der als Waise viel auf sich gestellt ist. Seine Gouvernante, eine olle alte Schachtel, kann er nicht leiden. Eines Nachts erhält Kay Besuch von sprechenden Tieren und Spielzeug, und wird in eine fantastische Welt entführt. Gemeinsam mit seinen Verbündeten macht er sich auf die Suche nach einem Schatz, den einst sein Großvater irgendwo versteckt hatte.
Im zweiten Teil dreht sich alles um eine magische Box, mit der man sich klein wie eine Maus machen kann. Diese Box wird Kay von einem alten Spielmann anvertraut, denn böse Gestalten wollen diese Box unbedingt in ihre Finger bekommen. Nun liegt es an Kay, sich und die Box zu beschützen.
Diese Bücher sind für Kinder, die eine lebendige Vorstellungskraft haben und noch immer in Magie und Zauber glauben. Als Kind habe ich es geliebt, Märchen zu lesen.
Überraschenderweise bin ich, als ich älter wurde, dann doch zu einem eher pragmatischen und realistischen Menschen geworden und finde es nun nicht mehr so einfach in eine Fantasy-Stimmung umzuschalten.
Außerdem sind die Bücher wahrscheinlich eher für die männliche als die weibliche Leserschaft geeignet. Kay ist ein Junge, und somit sind alle seine Abenteuer natürlich auch 'Jungs-Abenteuer'.
Da ich das Original gelesen habe, fand ich einige Wörter und den Stil teilweise etwas altmodisch, was angesichts des Alters der Geschichten ja auch nicht verwunderlich ist. Allerdings habe ich dadurch auch nicht immer alles verstanden, was für den Lesegenuss natürlich auch nicht schön war. Da ich das Buch im Urlaub las konnte ich noch nicht einmal im Wörterbuch nachschlagen.
Zusammenfassend würde ich sagen, dass es sicher ein sehr schönes Buch ist, ich nur wahrscheinlich doch schon etwas zu alt dafür bin. Leider... Aber vielleicht kommt das ja wieder, wenn ich irgendwann selbst mal Kinder habe. Dann bin ich vielleicht auch wieder in der richtigen Stimmung für solche Bücher.
Gelesen: Juli 2005
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Cindy Chupack "The Between Boyfriends Book"
Eine der Drehbuchautorinnen von "Sex and the City" hat ein eigenes Buch in der Tradition von Candace Bushnell herausgebracht. Es ist eine Sammlung von Kolumnen, die in diversen Frauenmagazinen erschienen sind und sich alle um das Thema Männer und Frauen drehen. Jedoch nicht wie perfekte Beziehungen funktionieren, sondern eher - wie der Titel ja schon verrät - wie man mit Ex-Freunden Schluß macht (oder damit umgeht, wenn man verlassen wird) und wie man sich dann auf den nächsten potentiellen Lebensabschnittspartner vorbereitet und welche Missgeschicke dabei geschehen können.
Das ganze ist in einzelnen Kapiteln thematisch etwas geordnet. Am besten gefiel mir die Idee, dass Frauen nach einem völlig beschissen gelaufenen Date in die "Getaway Bar" gehen können, wo sie auf Leidensgenossinnen treffen und Erfahrungen austauschen können und wo sie es sich kulinarisch und seelisch mal so richtig gut gehen lassen können. Klasse Idee.
Das Buch ist komplett aus der Ich-Perspektive geschrieben und könnte den Frauen gefallen, die auch Bushnell's "SATC"-Buch gelesen haben oder die gern wissen wollen, wie Carrie's Kolumnen komplett aussehen würden.
Gelesen: August 2005
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Edith Beleites "Vatertag"
Buch zum Film "Irren ist männlich", eine deutsche Komödie Mitte der 90er. Wer den Film sehr gut kennt braucht das Buch nicht mehr zu lesen, da wirklich was alles haargenauso ist. Ist aber wahrscheinlich Sinn der Sache bei solchen "Büchern zum Film", da wird das Drehbuch einfach nur in eine lesbare Form gebracht.
Zum Inhalt: Thomas ist verheiratet mit Frau, Hund und zwei Kindern. Nebenbei unterhält er noch eine Geliebte, die plötzlich auch ein Kind von ihm will aber trotz oftmaligen Mittagspausen-Treffs immer noch nicht schwanger ist. Natürlich ist Thomas nicht zeugungsunfähig, soweit kommt es noch, immerhin sind seine zwei Kinder der beste Gegenbeweis. Aber schließlich schafft Geliebte Susanne es doch, ihn zu einem Test zu bewegen. Das Ergebnis ist niederschmetternd: er ist wirklich zeugungsunfähig. Fragt sich nur, wer der wirkliche Vater seiner Kinder ist. Um dies rauszufinden, lädt er zwei ehemalige Freunde für ein Wochenende zu sich ein.
Gelesen: August 2005
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Nora Roberts "Lilien im Sommerwind"
Meine Freundin ist begeisteter Roberts-Fan und schenkt mir ab und zu auch mal ein Roberts-Buch. Dieses hier bekam ich nachträglich zu meinem Geburtstag, und hab es dann auch gleich mal gelesen.
Titel und auch Cover würden ja eigentlich auf leichte Frauen-Lektüre für den Sommer schließen lassen, aber schon der Klappentext verrät, dass dem nicht so ist.
Es geht um Tory Bodeen, die die Gabe hat, gewisse Dinge vorher zu sehen. So auch den Mord an ihrer besten Freundin Hope. Beide Mädchen waren damals erst 8 Jahre alt.
Nun, 18 Jahre später, kehrt Tory in ihre Heimatstadt zurück. Sie will dort ihr Leben neu ordnen, ein Geschäft aufbauen und vor allem endlich den Mord an ihrer besten Freundin aufklären. Hope's Familie, besonders ihre Mutter, geben immer noch Tory die indirekte Schuld an dem Mord. Nur Hope's Bruder schlägt sich auf ihre Seite.
Teilweise war das Buch ganz schön grausam. Er spielt im Süden der USA, und nachdem langsam muss ich annehmen, dass es dort gang und gäbe ist seine Kinder zu schlagen. Bei "Little Altars Everywhere" von Rebecca Wells ist es genauso. Vielleicht ist es aber auch auf der ganzen Welt so, und man ist sich dessen nur nicht wirklich bewußt. Ich bekomme jedenfalls immer eine Riesenwut auf solche Typen, die ihre Frau oder Kinder züchtigen müssen.
Spannend war es auch bis zum Schluß. Es gibt zwar einen offensichtlichen Verdächtigen, aber irgendwie denkt man doch immer noch, dass die Lösung ja nicht ganz so einfach sein kann. Oder liegt vielleicht gerade darin der Clou: es ist so einfach, dass niemand darauf wetten würde und was anderes annimmt? Lest einfach selbst. Ich habe meinen ersten Roberts-Roman jedenfalls sehr genossen.
Gelesen: August 2005
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Jonathon King "Das Messer im Sumpf"
Max Freeman ist ein Ex-Cop, der nach einer Schießerei im Dienst bei der ein Junge starb, sich in die Everglades von Florida zurückgezogen hat. Doch auch hier findet er keine Ruhe. Als er die Leiche eines Kindes im Sumpf findet, steht er auf der Täterliste der Polizei ganz oben. Nun liegt es an ihm, seine Unschuld zu beweisen. Das kann er aber nur, wenn er den wahren Täter findet.
Ich fand, dass einige der Personen relativ farblos blieben, nicht ausreichend voneinander unterscheidbar beschrieben. Z.B. die ganzen Typen in den Everglades, da war für mich fast einer wie der andere und ich konnte mir nie zu den Namen merken, was der jetzt vorher im Buch gemacht oder gesagt hatte weil sie für mich fast austauschbar waren. Irgendwie hat das den Lesegenuss gemildert, da diese Personen ja doch nicht ganz unwichtig waren.
Wirklich spannend war es auch nicht. Es war ja klar, wer schlußendlich den Fall aufklären wird. Und auch der Kreis der Verdächtigen schränkte sich für mich bald ein. Also nur ein mittelprächtiger Krimi.
Gelesen: August 2005
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Jane Green "Herzklopfen per Mausklick"
Von der Grundidee her ist alles bekannt: eine pummelige junge Frau hat kein Selbstbewußtsein und wird deshalb weder vom Chef noch von den meisten Kollegen richtig ernst genommen. Einen Freund hat sie natürlich auch nicht. Erst im Internet findet sie einen Freund, denn da kann sie über ihr Aussehen und ihre Kleidergrößen lügen. Schließlich sitzt der Chatpartner im fernen Californien und sie in London.
Aber dann lädt dieser Brad sie nach L.A. ein, und Jemima würde eigentlich auch gerne. Doch zuerst muss sie abnehmen, und so startet sie auch einen wahren Fitness-Marathon der nach einigen Monaten auch ungeahnte Erfolge zeigt.
Mit einem ganz neuen Körper reist Jemima nach Los Angeles, wo sich Brad auch wirklich als das Schnuckelchen entpuppt, das er auf den Bildern zu sein schien. Die ersten Tage mit ihm sind das Paradies auf Erden für Jemima, das Gefühl begehrt zu werden war für sie bislang unbekannt und so kostet sie alles aus. Doch wird das junge Glück halten??
Ich will hier ja nicht zuviel von der Story verraten, aber ich fand den Brad am Ende sehr unglaubwürdig. Den Grund, wieso er Jemima eingeladen hat, konnte ich nicht so richtig nachvollziehen. Aber das sollte man am besten selbst nachlesen.
Zu sagen wäre vielleicht noch, dass das Buch abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Jemima und der Erzählerperspektive der Autorin geschrieben ist. Und beide reden durchaus auch mal direkt mit dem Leser. Etwas ungewöhnlich vielleicht, aber ok.
Gelesen: Juli 2005
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Roald Dahl "The BFG"
dt. "Sophiechen und der Riese"
Der 'BFG', der Big Friendly Giant, ist des nachts in den Straßen unterwegs, um den Kindern Träume zu bringen.
Dabei trifft auf Sophie, die eines Nachts schlaflos am Fenster steht und dem BFG bei seine Treiben zuschaut. Da sie 'zu viel gesehen hat' muss der BFG Sophie zwangsläufig entführen. Zunächst ängstlich, fasst Sophie schnell vertrauen zu dem Riesen und entwirft mit ihm zusammen einen Plan, wie man die wirklich bösen Riesen bekämpfen kann.
Zwei Dinge, die ich vom BFG gelernt habe:
* Menschen sind die einzige Rasse, sie sich selbst bekämpft; kein anderes Tier tötet Mitglieder seiner eigenen Spezies
* Wenn man 50 ist, hat man etwa 20 Jahre nur mit schlafen verbracht
Was für eine Verschwendung!! Wie viele Bücher hätte ich denn in den 20 Jahren lesen können!!
Gelesen: Juli 2004
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Josie Lloyd & Emlyn Rees "Come Together"
Normalerweise werden Beziehungsbücher ja von Frauen geschrieben, manchmal auch von Männern (Mike Gayle, Tony Parsons, Ethan Hawke). Hier gibt es nun eine Neuerung: ein Mann und eine Frau schreiben zusammen an einem Buch, erzählen von der turbulenten Beziehung der Londoner Singles Amy und Jack.
Ein Kapitel aus der Sicht von Jack, das nächste dann aus Amy's Perspektive. Hat sie die Situation genauso gesehen oder komplett anders verstanden? Dadurch ist dieses Buch sowohl für die männliche als auch die weibliche Leserschaft interessant. Wer wollte nicht immer schon mal wissen, wie das jeweils andere Geschlecht so über Beziehungsprobleme denkt. Und Probleme, davon haben Amy und Jack genug.
Trotzdem Amy und Jack des öfteren gleiche Ereignisse beschreiben, wird es nicht langweilig zu lesen da sich 1. die Wiederholungen in Grenzen halten und 2. wirklich ganz andere Perspektiven präsentiert werden.
PS: Die Fortsetzung dazu heißt "Come Again"
Gelesen: Februar 2005
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Neil Gaiman "Sternwanderer"
"Ich werde dir die Sterne vom Himmel holen". Ein romantischer und klischeebelandener Satz. Tristran will ihn wahr machen, um das Herz von Veronika zu gewinnen. Dazu macht er sich auf ins Feenland, das direkt neben seinem Dorf liegt. Der Zutritt dorthin ist nur an einem Tag im Jahr erlaubt, am Tag des großen Jahrmarktes. Aber Tristran lässt sich von den Wächtern nicht aufhalten und macht sich auf die Suche nach einem Stern, der vom Himmel gefallen ist. Doch nicht nur er will diesen Stern unbedingt haben.
Es ist eine super schöne und auch romantische Fairytale, gemixt mit trockenem Humor. Habe mich an mehreren Stellen köstlich amüsiert!
Gelesen: März 2005
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